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Das Selbst - Auszüge aus Interviews mit Maitreyas Mitarbeiter |
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Zwischen 1988 und 1998 gab Maitreya, der Weltlehrer eine Serie von Prognosen und Analysen zum Weltgeschehen sowie einige Aspekte seiner Lehren bekannt. Durch einen engen Mitarbeiter in der asiatischen Gemeinschaft in London wurden sie Share International zu Veröffentlichung überlassen und auch der Weltpresse zur Verfügung gestellt. Maitreyas geistige Lehren sind hier - formuliert in den Worten seines Mitarbeiters - nach Themen geordnet, in der Hoffnung, dadurch dem Leser deren Studium und Umsetzung im täglichen Leben zu erleichtern |
Das Selbst ist Gegenwart, Gewahrsein und Licht: Gegenwart in der Zeit, Gewahrsein in der Ewigkeit und Licht. Maitreya sagt: "Wir sind alle Funken des Allmächtigen." (Share International, Dezember 1989)"Nur auf das Selbst kommt es an." Ihr seid das Selbst, "ein unsterbliches Sein". Leiden entsteht durch Identifikation mit allem, was nicht das Selbst ist. Stellt euch die Frage: "Wer bin ich?" Ihr werdet sehen, daß ihr euch entweder mit der Materie (dem Körper) oder mit den Gedanken (dem Verstand) oder der Kraft (dem Gemüt) identifiziert. Aber das alles seid ihr nicht. "Verstand, Gemüt und Körper sind die Tempel des Herrn." Das Selbst erlebt darin "das höchste Sein und Werden des Herrn". Sein ist ewig. Werden ist die Entfaltung von Zeit und Raum. Das Selbst erlebt beides. (Dezember 1988)Die Wahrheit des Göttlichen: Sie liegt nicht außerhalb, sondern im Herzen und zugleich im Universum, überall in der Schöpfung. Während dieses Prozesses erlebt das Selbst seine Identität als unabhängig von allem äußeren und inneren Geschehen. Dieses individuelle Selbst erlebt zum ersten Mal, daß der Eine, der hinter ihm steht, der ihn gewahr werden läßt, nicht begrenzt werden kann, sondern universal ist. Er ist der Begleiter des individuellen Selbst in seinem Sein und Werden. Seine Gegenwart ist überall zu spüren. (April 1989)Wenn ihr euch durch Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Gelassenheit den Geheimnissen eures Lebens öffnet, beginnt sich das Selbst zu regen und kann den Verstand, das Gemüt und sogar den Körper (durch den Atem) nach Belieben aufsuchen und verlassen. Andernfalls leiden Verstand, Gemüt und Körper Mangel, und das Selbst wird zum Gefangenen des Bewußtseins und Unterbewußtseins, die Verstand und Gemüt mit den Kräften des Instinkts beherrschen. (September 1988)Maitreya meint, wenn sich das Selbst von einem Lebensstadium zum nächsten bewegt, werden Schöpfungserfahrungen im Bewußtsein gespeichert. Dieses Bewußtsein wird zur Bank des Gewahrseins. Je näher man dem höchsten Sein kommt, umso mehr Bewußtsein entsteht um das Selbst. So erfährt das Selbst göttliche Kräfte, göttliche Gegenwart und die Gegenwart von Gottheiten. Maitreya sagt: "Wenn ihr diese Gottheiten anbetet, verehrt ihr eigentlich die Macht. Was geschieht, wenn ihr diese Kräfte anbetet? Ihr versucht, der Macht mit Gewahrsein Raum zu geben, und manchmal könnt ihr die Macht benutzen, um etwas zu verwandeln und dergleichen, aber werdet ihr dadurch Erlösung finden? Nein." Deshalb sagt Maitreya: "Meinen Kräften soll man nicht nachlaufen, sondern sie mit großer Gelassenheit respektieren." Wenn dieser Prozeß vollzogen ist, auch mit Hilfe göttlicher, geistiger Kräfte, dann öffnet der Allmächtige die Tür, und das Selbst "sitzt an der Seite des Allmächtigen" - das heißt, im höchsten Sein. (September 1990)Wenn ihr "Ismen" anhängt, ist es das Wichtigste, euch darauf zu besinnen, daß nicht ihr es seid, der handelt, sondern daß die geheimnisvollen Kräfte der Schöpfung ein Spiel spielen und bei euch den Eindruck erwecken, daß ihr der Handelnde seid. Aber das Selbst handelt nicht. Im Zustand des Gewahrseins beobachtet das Selbst einfach nur. Im Zustand des Gewahrseins kann das Selbst erkennen, wer der Handelnde ist, denn in diesem Zustand herrscht Verständnis, Wissen, Weisheit und Intelligenz - frei von "Ismen". (Juni 1989)aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa |
Über
ein Medium kommt ihr nicht mit dem Selbst in Kontakt, sondern mit den
Gedanken, dem Geisteszustand dieser Person. Aber mit dem Selbst kann man
keinen Kontakt herstellen. Das "Gemüt", der
"Verstand" gehören euch nicht. Ihr erhebt Anspruch auf das, was
ihr im Verstand und im Gemüt erlebt. Es ist für euch da, solange das
Selbst mit dem Verstand, dem Gemüt und dem Körper in Verbindung ist.
Verstand, Gemüt und Körper sind allgemeine Größen, in die sich das
Selbst hineinbegibt. Ein Medium entwickelt die Kunst der Kommunikation mit
dem Verstand und dem Gemüt. Aber das Selbst ist jenseits von Verstand,
Gemüt und Körper. (April
1989)
Um den Unterschied zwischen Selbst und Persönlichkeit zu begreifen, könnt ihr euch eine Schlange vorstellen. In der Schlange ist auch Licht. Hier hat Licht die "Persönlichkeit" einer Schlange. Diese "Persönlichkeit" kann sich in Verstand, Gemüt und Körper manifestieren. Wenn das Selbst das nicht wahrnimmt, kann es Anzeichen von Verwirrung und Mißtrauen zeigen. Das Selbst erfährt die Schöpfung in Verstand, Gemüt und Körper, weil die Schöpfung in Verstand, Gemüt und Körper besteht. Wenn sich das Selbst in Lichtnischen "verfängt", kann es eine plötzliche Materialisierung (der Schlange, zum Beispiel) in Verstand, Gemüt und Körper erleben. Das sind Wahnvorstellungen, Halluzinationen. (September 1990)Was geschieht mit dem Selbst? Das Selbst nimmt wahr. Das Selbst spielt die "Minirolle" des Allmächtigen. Das Selbst ist der Funke des Allmächtigen. Das Selbst beobachtet einfach die Prozesse in Verstand, Gemüt und Körper. Auch in diesem Sinn greift der Allmächtige nie ins Werden ein. Das Selbst macht sich durch Gewahrsein bemerkbar. Das Selbst bewirkt, daß Verstand, Gemüt und Körper der Realität gewahr werden. Dann respektieren Verstand, Gemüt und Körper das Gewahrsein des Selbsts und treffen entsprechend ihre Entscheidungen. Maitreya sagt: "Laßt euer Gewahrsein wachsen. Gewahrsein, gepaart mit Intelligenz, wird Verstand, Gemüt und Körper lenken. Dies wird Harmonie zwischen Verstand, Gemüt und Körper und dem Selbst schaffen." Dann kann das Selbst die Kräfte des Lebens nutzen, um die Dinge zu transformieren, um "Wunder" zu bewirken. Verstand, Gemüt und Körper sind bloß Vehikel. (Januar/Februar 1990)Das Selbst geht nach Belieben in Verstand, Gemüt und Körper ein und aus und erlebt die Schönheiten der Natur - Schönheiten, die bislang nur Yogis, Heilige und Gurus erlebten. Die Menschen haben immer geglaubt, daß sie sich nur durch die heiligen Schriften des Korans, der Bibel, der Bhagavad Gita und einen vorbildlichen Lebenswandel für solche Erfahrungen qualifizieren können. Das ist nicht mehr so. Wenn das Selbst lernt, sich durch Verstand, Gemüt und Körper zu bewegen, können diese schönen Erfahrungen Alltäglichkeit werden. (April 1990)Das Ich kommt und geht. Das Selbst nimmt wahr. (März 1992)
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