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Das Leben ist jenseits des Lichts. Der Ursprung des Lebens liegt im höchsten
Sein. (Share International,
September 1990)
In Maitreyas Augen ist das Leben nicht so, daß "man sich ein
Ziel setzt, und damit hat es sich". "Leben ist ein unaufhörliches
Blühen." (September
1988)
Sobald alles automatisch abläuft und alles um den Menschen am Steuer
in Bewegung ist, hält etwas in seinem Innern still.
Verstand, Gemüt und Körper nehmen nur noch diese Stille wahr.
Dieser Augenblick des Stillstands wird das Wichtigste im Leben
der Augenblick, in dem er plötzlich von Streß und Anspannung
frei ist. Aber das sind die Bremsen des Lebens, und wenn sie versagen,
treibt das Selbst frei von Verstand, Gemüt und Körper
hilflos wie ein Schiff ohne Anker dahin.
Die Bremsen sind wichtig im Leben, aber sie dürfen nicht zu stark
sein. Das ist die wichtige Lektion, die wir bei all dem lernen sollten,
daß wir Verstand, Gemüt und Körper nicht überanstrengen,
sonst kommt der Augenblick, wo sich das Selbst völlig unerwartet
befreit. Das ist wie bei Menschen, die einen Nervenzusammenbruch erleiden.
(Mai 1989)
Ein leerer Kopf ist des Teufels Werkstatt. Wenn man keine Arbeit hat,
wenn man weder für seinen Körper sorgen, noch zu Hause seinen
Verpflichtungen nachkommen und für seine Familie sorgen kann, können
sich Verstand und Gemüt nicht weiterentwickeln. (Juni
1989)
Maitreya erklärt, daß eine Mensch, der keine Arbeit und daher
kein Geld hat, kein Einkommen, um für sich und seine Familie zu sorgen,
sich zwangsläufig auflehnen wird. (Mai
1992)
Maitreya sagt: "Hier ist ein unvermeidlicher Prozeß im Gange:
Wenn keine Nahrung im Haus ist, geht man woanders hin, um sie sich zu
beschaffen." (Oktober 1990)
Maitreya betont, daß das Leben jedes Menschen einen Sinn hat. "Die
Straße zu kehren, ist ebenso göttlich, wie auf dem Thron zu
sitzen. Was man auch tut, alles ist göttlich, solange man es mit
innerer Gelassenheit tut." (April
1990)
Kümmert euch um eure Familie. Denkt daran, daß es die "Ismen",
Überzeugungen und Glaubensbekenntnisse sind, die uns am Morgen aufstehen
und zur Arbeit gehen lassen, damit wir unsere Rechnungen bezahlen und
für unsere Familie sorgen können. Das ist kein bewußtes
Verhalten. Diese "Ismen" sind die zweite Natur, die uns dazu
treibt, unsere Pflichten im Leben zu erfüllen und uns dadurch entwickeln
zu können. Bewußtsein ist die lenkende Kraft. Das Selbst muß
Verstand, Gemüt und Körper respektieren und lernen, sich Ehrlichkeit,
Lauterkeit und Gelassenheit zu eigen zu machen. (März
1990)
Jeder Mensch wird feststellen, daß er seinen Beitrag für die
Gemeinschaft leisten kann. (September
1988)
Maitreya sagt: "Ich bin nicht gekommen, um die Menschen zu verwirren
oder zu erschrecken. Wenn sie mich erleben, laufen sie mir nicht mehr
nach. Zum ersten Mal werden die Menschen den Sinn des Lebens erkennen."
Ihr werdet nicht mehr das Gefühl haben, ein sinnloses Leben zu führen,
sondern ein Leben, in dem der Meister in euch wohnt und euch führt.
Das Gefühl der Innerlichkeit wird euch eine andere Lebensperspektive
geben.
Ihr werdet wieder Freude am Leben haben. Erfüllung findet in euch
statt. Alles ist in euch. Wenn man das erlebt, kann man nicht mehr mit
Ärger reagieren. Mit einem Gefühl der Gelassenheit werdet ihr
die Kraft Gottes erfahren. Gott steht hinter allem. (April
1990)
Das Leben ist geheimnisvoll; es hat Struktur und "Nicht-Struktur".
(Januar/Februar 1990)
Das Leben ist frei von "Ismen"; niemand hat das Recht, das Leben
anderer zu beherrschen. Das Leben ist frei von Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft. (Dezember 1991)
Ihr könnt die Weltprobleme nur mit einem Wirklichkeitssinn lösen,
der nicht von Ideologien und Markkräften getrübt ist. (November
1989)
"Schaut euch um, nichts, was geschieht, ist Freiheit oder Erlösung.
Diese könnt ihr nur mit mir finden." (März
1990)
Freiheit und Erlösung durch Ehrlichkeit im Denken, Lauterkeit im
Gemüt und innere Gelassenheit sind die allen gemeinsame Erbanlage.
Es gibt keine andere Konstitution. Es ist jetzt an der Zeit, daß
jeder Mensch und jede Nation anerkennt, daß die einzig natürliche
Veranlagung sich darin äußert, den Willen des Schöpfers
zu ehren.
Durch Ehrlichsein, Lautersein und Gelassensein entfaltet sich der Wille
des Schöpfers auf natürliche Weise in Verstand, Gemüt und
Körper. Auf diese Weise achten wir den Willen des Herrn. Das ist
die Konstitution des neuen Zeitalters. Der Herr ist im Selbst. Das Selbst
ist im Herrn.
"Ich bin im Licht. Das Licht ist in mir."
Habt Vertrauen in den Willen des Herrn. (Januar/Februar
1991)
Begreift die Wahrheit: Es geht im Leben darum, geistige Werte umzusetzen.
(Mai 1991)
Vielfalt
und Einheit
Maitreya sagt: "In der Einheit ist die Vielfalt. Die Zeit des Erwachens
ist gekommen. Seid, was ihr seid. Lauft einander nicht nach. Ihr werdet
euch nach und nach entfalten. Kein Mensch gleicht dem anderen. Kein Mensch
kann die Kopie eines anderen sein. Sobald ihr die Persönlichkeit
eines anderen annehmt, schafft ihr einen Abstand zwischen mir und euch.
Sobald ihr seid, was ihr seid, erfahrt ihr ein Glücksgefühl,
eine innere Klarheit und Frieden. Dann gibt es keine Distanz mehr zwischen
uns." (Mai 1991)
Schaut in euren Garten. Bewundert die schönen Blumen. Der Garten
ist nur dann schön, wenn darin Vielfalt herrscht. In der Schöpfung
gibt es sieben Farben. Wenn eine Farbe fehlt, gibt es kein Licht. Ihr
seid nicht hier, um Überzeugungen zu übernehmen oder zu verwerfen.
Ihr seid hier, um alle sieben verschiedenen Farben zu erfahren. So nehmt
ihr an Wissen und Weisheit zu. (Juli/August
1990)
Nur wenn ein Mensch seine Freiheit auch nutzen kann, kann er seine Richtung
frei wählen. Bis dahin sollte man vor den anderen Farben des Lebens
nicht die Augen verschließen. Urteilt nicht über die anderen
sechs Farben. (Juli/August 1990)
Der Nährboden der Schöpfung ist die Vielfalt, sie ist die Grundlage
jeder Nation und jeder Religion. Versucht man, diese Unterschiede zu beseitigen,
richtet man nur Zerstörung an. (September
1991)
Maitreya hat klargestellt, daß Gott nicht daran interessiert ist,
irgendeinen bestimmten Tempel zu haben; nur die Menschen wollen es so.
Gott will keinen Tempel. (Dezember
1991)
"Seid, was ihr seid. Bringt keine 'Ismen' in die Politik ein. Es
ist die Pflicht der Politiker, das Spektrum verschiedener Meinungen aufrechtzuerhalten."
(Juli/August 1991)
Wenn ihr versucht, die Schöpfung zugrunde zu richten, löst ihr
Zerstörung und Gefahren aus. Um Harmonie und Frieden zu bewahren,
müßt ihr die Gesetze der Vielfalt achten. (September
1991)
Maitreya sagte: "Ich will, daß mein Garten wiederhergestellt
wird. Er wird voller Vielfalt und doch eine Einheit sein. Er wird schön
sein und blühen." (September
1991)
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