| Macht des Volkes in Hongkong "Heute ist wieder einmal der Augenblick gekommen, wo die Stimme des Volkes sich Gehör verschaffen muß. Auch heute wieder gilt, daß das Bedürfnis aller Völker nach Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden ... ernst genommen wird." (Benjamin Cremes Meister in Share International, März 2003) Am 1. Juli demonstrierten in Hongkong 500 000 Menschen gegen ein geplantes Antisubversionsgesetz; es war die größte Demonstration in der Region seit dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Peking im Juni 1989. Der Protest alarmierte die chinesische Regierung, die daraufhin die Verwaltung in Hongkong zu mehr Flexibilität ermahnte. Das Verbot von Dissidentengruppen sollte unter anderem für Menschenrechtsgruppen, Demokratiebewegungen, Katholiken und Falun-Gong-Mitglieder wie auch Einzelpersonen gelten. Laut der Asian Times habe die Hongkonger Verwaltung die öffentliche Stimmung falsch eingeschätzt und auf die Situation nicht richtig reagiert, so daß der Eindruck einer politischen Krise habe entstehen können. Dadurch hätten sich auch verschiedene regierungsfeindliche Kräfte mit unterschiedlichen Anliegen zu einer gemeinsamen Demonstration zusammenschließen können. Der frühere Gouverneur von Hongkong, Chris Patten, hob hervor: "Das widerspricht der Autonomie Hongkongs und dem Prinzip 'ein Land, zwei Systeme' ..., [einer Politik], die die chinesischen Behörden versprochen haben, in den nächsten fünfzig Jahren beizubehalten ..., und nach der grundlegende Menschenrechte zu respektieren sind, besonders die Redefreiheit, Religions- oder Gewissensfreiheit sowie die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit zu friedlichen Zwecken." Das Ausmaß des Protestes zwang den Präsidenten der Sonderverwaltungsregion Hongkong, Tung Chee-hwa, den Gesetzesentwurf zurückzunehmen; ein neuer Termin wurde dafür nicht angesetzt. (Quellen: BBC News, The Guardian, GB) Weltwirtschaft in der Krise "Ich glaube, daß wir derzeit - wie Maitreya erstmals 1988 voraussagte - den Niedergang der Börsen erleben, der, wie angekündigt, in Japan begann und endgültig sein wird und somit einer neuen, fairen und gerechten Wirtschaftsordnung den Weg bahnen kann." (Benjamin Creme: Die große Annäherung) Der Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, hat außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die Probleme zu verhindern, mit denen die japanische Wirtschaft bei dem Börsenkrach vor über einem Jahrzehnt konfrontiert war. Doch trotz mutiger Maßnahmen ist es der US-Wirtschaftspolitik bis jetzt nicht gelungen, wachsende Deflationsängste zu zerstreuen. Unbehagen scheint sich auszubreiten, nachdem in Deutschland, Europas stärkster Volkswirtschaft, die Inflation auf weniger als ein Prozent zurückgegangen ist. Japan, die USA und Deutschland sind die größten Wirtschaftsmächte der Welt; beinahe die Hälfte der weltweiten Produktion geht auf ihr Konto. Einem Bericht der japanischen Zeitung Nihon Keizai Shimbun zufolge verzeichnen alle drei Länder eine Deflation oder eine "extrem niedrige Inflation". Laut dem Bericht kann die Deflation nicht mehr länger als ein "japanisches Problem" abgetan werden, da es inzwischen so aussieht, als sei Japan nur als erstes Land von ihr erfaßt worden. Auch andere ostasiatische Volkswirtschaften scheinen in Schwierigkeiten zu sein: Taiwan verzeichnet steigende Arbeitslosigkeit und rückläufige Investitionen, während in Hongkong die Besorgnis über eine Deflation zunimmt, da die Preise - wie schon in den letzten fünf Jahren - weiterhin fallen und Produktion wie Konsum stark zurückgehen. Zudem verzeichnet die Region steigende Arbeitslosenzahlen. (Quelle: Nihon Keizai Shimbun, Japan) Windenergieprojekt in Großbritannien "Sobald Maitreya öffentlich erschienen ist ..., wird die Rettung der Millionen von Hungernden auf der Welt höchste Priorität haben: Maitreya wird sich für ein Soforthilfeprogramm aussprechen. Danach wird die Rettung unseres Planeten an erster Stelle stehen..." (Benjamin Creme: Maitreyas Mission, Band drei) Im Juli 2003 hat die britische Regierung Pläne für den weltweit größten Bau von Windenergieparks an drei Stellen vor der Küste angekündigt, die genug Elektrizität für alle Haushalte in London (acht Millionen Menschen) oder fünfzehn Prozent des Landes produzieren sollen. Mit dem Projekt kann Großbritannien sein Ziel, bis zum Jahr 2010 zehn Prozent der Elektrizität mit erneuerbaren Energien abzudecken, erreichen und 20 000 Arbeitsplätze schaffen. Die Windenergieparks erfordern den Bau von mehr als 3000 Türmen, die zwischen fünf und 75 Meilen vor der Küste liegen und sich achtzig Meter über den Meeresspiegel erheben sollen, wo selbst bei ganz ruhigem Wetter die Brise noch stark genug ist, um die fünfzig Meter langen Flügel zu bewegen. Eine Technologie, an der noch gearbeitet wird, wird Windturbinen bis zu fünf Megawatt ermöglichen, das heißt, sie werden viel größer sein als alle bisherigen und pro Turm fünfmal soviel Elektrizität produzieren wie die erste, an Land gebaute Turbinengeneration. Die Elektrizität wird in einer Zentrale auf See gesammelt und über Unterseekabel in das staatliche Netz geleitet. Die erste Anlage mit dreißig Turbinen wird derzeit vor der Küste von Nord Wales gebaut und bis Herbst 2003 fertiggestellt sein. Bryony Worthington von der Umweltgruppe Friends of the Earth sagte dazu: "Wir sind begeistert. Das bedeutet eine grundlegende Veränderung in der Energiepolitik Großbritanniens. Aber das sollte nur der Anfang sein. Wir brauchen jetzt ein ähnliches Engagement, um das Energiepotential von Biomasse, Wellen, Gezeiten und Sonne nutzbar zu machen und damit schmutzige nukleare und fossile Brennstoff-Dinosaurier zu ersetzen." (Quelle: The Guardian, GB) |