| F. Der Iran scheint sich in einem Umbruch zu befinden. (1) Was ist die Ursache dafür? (2) Verschärfen die USA die Situation noch dadurch, daß sie iranische Auswanderer und Exilanten in für den Iran bestimmten Sendungen zu Wort kommen lassen? A. Der Konflikt zwischen einem sich immer stärker abzeichnenden demokratischen, säkularen Staatsverständnis und der gegenwärtigen, von den Imams beherrschten, eher fundamentalistisch-islamischen Staatsform, die sich auf die Scharia gründet. (2) Ja. F. (1) Sollten führende Regierungsmitglieder Immunität genießen, so wie in Italien momentan? (2) Ist das noch im Sinne einer Rechtsordnung? (3) Werden Demokratie und Gerechtigkeit dadurch nicht behindert? A. (1) Nach meiner Ansicht keineswegs. (2) Es ist eine Verhöhnung der Rechtsordnung. (3) Ja, ganz sicher. F. (1) Was halten Sie von einer Verfassung für die Europäische Union? (2) Geben die Länder nicht zu viele souveräne Rechte auf? (3) Ist das vielleicht der egozentrische Plan eines Mannes, der gern König wäre Giscard d'Estaing? A. (1) Ich favorisiere eine solche Verfassung nicht. Damit würde man einer übernationalen Form vereinigter Staaten von Europa Vorschub leisen, die den Aufgaben und Zielen der verschiedenen (und unterschiedlichen) europäischen Länder zuwiderlaufen würde. Diese Länder werden alle von verschiedenen Strahlen regiert, und damit kommen verschiedene Qualitäten in die Welt. Der Versuch, sie zu einem großen europäischen Land zu verschmelzen, ist ein Fehler. (2) Ja. (3) Nicht nur der Plan eines Mannes. Es ist der Traum einer Gruppe von Leuten mit den besten Absichten, aber falsch. F. Kann man die Berichterstattung in den Medien über den israelisch-palästinensischen Konflikt als fair bezeichnen? Ist sie ausgewogen? A. Nein. Meiner Ansicht nach übernehmen fast alle Staaten aus welchem Grund auch immer die Sichtweise der amerikanischen Medien hinsichtlich der israelisch-palästinensischen Thematik, und diese ist immer unfair und unausgewogen, weil Israel von den USA geschützt wird. Israel hat 67 Resolutionen mißachtet der Irak etwa 19 , doch dieses Mißverhältnis scheint niemanden zu stören. F. Wäre es in Zeiten wie diesen nicht sinnvoller, wenn die Medien die Nachrichten nicht immer so präsentieren würden, als seien sie objektiv? Wenn etwas eindeutig falsch und unmoralisch ist, täten die Journalisten nicht besser daran, durch ihre Fragen die Wahrheit aufzudecken? Warum hinterfragen und kritisieren die Medien im Moment nicht die Propaganda, mit der sie abgespeist werden? Brauchen wir nicht schärfere Medien angesichts der maßlosen Schönfärberei, die uns Regierungen und führende Persönlichkeiten liefern? A. Ja, natürlich. F. Was halten Sie von dem verzweifelten Schritt mancher Eltern, die ein Baby bekommen, um (mit Hilfe von dessen Stammzellen beispielsweise) ein älteres Kind, das sonst nicht geheilt werden könnte, retten zu können? Wird das Leben des jüngeren Kindes dadurch mißbraucht? A. Ich denke nicht, daß dies ein Mißbrauch ist, aber man sollte immer versuchen, das Einverständnis des jüngeren Kindes zu gewinnen und die Umstände und Zusammenhänge zu erklären, soweit sie von dem Kind verstanden werden können. F. Einem Bericht zufolge stürzte am 9. Juni 2003 in Saudi-Arabien ein unbekanntes Flugobjekt 220 Kilometer nördlich von Tirzan auf die Erde. Das Fahrzeug hatte die Form einer Untertasse und verursachte eine gewaltige Schockwelle. Am nächsten Tag gaben die Behörden bekannt, daß das gesichtete Objekt ein Wetterballon gewesen sei. Könnten Sie uns sagen, ob es ein Raumschiff war? War es ein Unfall? Hat dieser Zwischenfall irgendeine Bedeutung oder eine "Botschaft" für die Menschheit? A. Nein, es war ein Meteorit. F. In einigen Transmissionsgruppen hält sich ein unverwüstliches Diskussionsthema: Manche meinen, es sei sehr wichtig, sich zu Studienkreisen und "esoterischen Diskussionsgruppen" zu treffen, wogegen andere glauben, daß die Weltsituation und die tagtägliche Arbeit für die Information der Öffentlichkeit et cetera jetzt ihre ganze Aufmerksamkeit bräuchte. Könnten Sie etwas dazu sagen oder raten? A. Wir leben in einer Zeit der Krisen und Spannungen, und das erfordert die ständige Aufmerksamkeit und den ständigen Einsatz aller Gruppen, die für die Wiederkehr arbeiten. Einige der Gruppen sind wieder der Verblendung einer "Selbsterziehungsgruppe" verfallen, die auf Kosten der Information der Öffentlichkeit über Maitreya und seine Pläne geht. Sie haben anscheinend entschieden, daß Maitreyas Wiederkehr noch Jahre entfernt ist, so daß keine besondere Eile besteht, die Öffentlichkeit zu informieren. Sie irren sich und werden es bedauern. F. Hat es eine positive Wirkung, Ideen zu formulieren und sie der Öffentlichkeit zu präsentieren nicht nur auf die Leser, sondern indirekt durch Weitergabe der Gedankenformen auch auf die Mentalebenen? A. Ja, genau so ist es. F. Wie kommt es, daß Maitreya als Egon weiterhin bei den deutschen Gruppen erscheint und sich bei ihnen aufhält? Es gibt in mehreren Ländern (zum Beispiel hier in Holland) viele Gruppen, die an Messen und Festivals teilnehmen und Informationen herausgeben. A. Ich fürchte, ich bin den deutschen Gruppen eine Entschuldigung oder zumindest eine Erklärung schuldig. In der Aprilausgabe von Share International (Seite 32 der deutschen Ausgabe) antwortete ich auf eine Frage: "'Egon' war tatsächlich Maitreya. Es gibt keinen anderen 'Egon' bei all diesen Begegnungen sah man immer Maitreya in dieser Gestalt." Bis dahin war dies richtig, trifft aber nicht länger zu. Es gibt tatsächlich einen "Egon", einen Mann, dessen Aussehen Maitreya angenommen hat. Dieser Mann Egon scheint bei den Gruppen aufzutauchen, die für die Wiederkehr arbeiten, und sich mit ihren Mitgliedern anzufreunden. Maitreyas Besuche hingegen sind sehr viel seltener. Die Ähnlichkeit ist offensichtlich auch nicht perfekt, für einen aufmerksamen Beobachter gibt es einige Unterschiede, obwohl das Rollwägelchen und der Mantel gleich sind. Warum benutzt Maitreya die Gestalt eines Mannes, der häufig von Gruppenmitgliedern gesehen und für Maitreya gehalten wird? Es scheint ein Test des Unterscheidungs- und Wahrnehmungsvermögens zu sein, ähnlich wie damals in Japan die Begegnungen mit einem Schmuckhändler, dessen Verkaufsstand Maitreya im Abstand von einem Jahr zweimal "rekonstruierte" und dabei in Gestalt des Händlers auftrat. F. Bei der Ankündigung unseres letzten Vortrages über Maitreyas Wiederkehr verwendeten wir kürzlich ein Bild von Maitreyas Gesicht, so wie er sich in Nairobi zeigte. Ist es eigentlich besonders nützlich oder hilfreich für Maitreya, wenn sein Gesicht (mit dem Zusatz: so, wie er in Nairobi erschien) bekannt gemacht wird? Ich stelle diese Frage deshalb, weil anscheinend bei vielen Menschen (aufgrund ihrer Vorurteile) eine, ihrer Ansicht nach religiöse (oder auch fundamentalistische) Gestalt eher auf Ablehnung stößt. A. Es ist besonders nützlich. F. (1) Wird Maitreya bei seinem ersten Fernsehauftritt so aussehen wie damals in Nairobi? (2) Vielleicht am Deklarationstag? A. (1) Nein. (2) Nein. F. Ich würde gern ein Stück über die Rückkehr der Meister schreiben. Wäre diese Form geeignet, den Menschen diese Ereignisse bewußter zu machen? A. Ja, wenn es gut gemacht ist und möglichst bald!! F. In der Rubrik "Maitreyas Lehren" in der Juniausgabe 2003 von Share International heißt es: "Freut euch über das warme Wetter, den zeitigen Frühling und das aufblühende Leben um euch herum. Es hat nichts mit dem Ozonloch oder dem 'Treibhauseffekt' zu tun. Was ist geschehen? Die Geschwindigkeit der Erdrotation verlangsamte sich, und die Erde bewegte sich näher zur Sonne. Das geschieht, damit mehr Vegetation entstehen kann, um die Welt zu ernähren." Warum wird hier angedeutet, daß die globale Erwärmung eine positive Entwicklung sei, wenn doch der Treibhauseffekt und besonders die globale Erwärmung als ernst zu nehmende globale Probleme gelten? A. Die Verlangsamung der Erdrotation geschieht kontrolliert und gesetzmäßig die Auswirkungen sind vorhersagbar und begrenzt. Der Treibhauseffekt und die globale Erwärmung, das Ergebnis der allgemeinen Verschmutzung, sind dagegen außer Kontrolle geraten es sei denn, sie werden beendet und stellen eine Bedrohung für die Umwelt dar, die bis zu einem gewissen Grad unberechenbar und irreversibel ist. F. Ich nahm an den Anti-Kriegsdemonstrationen in Sydney teil und hatte dafür ein Flugblatt mit dem Foto von Maitreyas "Hand" und folgendem Text gemacht: "Ohne Teilen kann es keine Gerechtigkeit geben, ohne Gerechtigkeit keinen Frieden, ohne Frieden keine Zukunft" Maitreya. Ist es in Ordnung, das Bild von Maitreyas "Hand" für ein Flugblatt zu verwenden, das auf Demonstrationen verteilt wird? A. Das ist keine angemessene Verwendung des Hand-Abdruckes. F. Im Juni 2002 wurde ein Planet (oder Asteroid) entdeckt. Er ist sehr groß (Durchmesser 1250 Kilometer) und bewegt sich jenseits des Pluto an der äußersten Grenze unseres Sonnensystems. Könnten Sie uns mitteilen, ob dies einer der verborgenen Planeten ist, den Meister DK erwähnte? Er heißt "Quaoar" ein Name, der bei den amerikanischen Indianern "Macht der Schöpfung" heißt. A. Ja. F. Was sollten wir tun, nachdem wir Ihre Informationen erhalten haben? A. Ich bin aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen hundertprozentig überzeugt, doch wenn Sie nur zu fünf Prozent daran glauben, tun Sie, was ich tue, machen Sie es nach besten Kräften bekannt, erzählen Sie es anderen, sprechen Sie die Medien an, schreiben Sie Artikel, halten Sie Treffen ab. Erzählen Sie jedem, der Ihnen zuhören möchte, daß das jetzt stattfindet. Erzählen Sie einfach, was Sie wissen oder was Sie glauben. Wenn Sie auch nur ein wenig überzeugt sind (es macht nichts, wenn Sie nicht alle Antworten kennen, sagen Sie einfach: Sie wissen es nicht), erzählen Sie einfach, was Sie glauben. Auf diese Weise legen Sie Zeugnis darüber ab, und die Menschen werden Ihnen zuhören. Sie werden nicht unbedingt überzeugt davon sein, aber sie hören die Information. Sie werden offener für diese Möglichkeit. Das ist das Wichtigste. F. Wird das Gute über das Böse triumphieren? A. Ja, in der Tat. Das Ende war von Anfang an bekannt. Das Gute wird unvermeidlich siegen, weil dies der Wille des göttlichen Wesens ist, das diesen Planeten beseelt. Aber wir müssen das tun. Es geschieht nicht von allein. Maitreya drückt es so aus: "Nichts geschieht von selbst. Der Mensch muß handeln und seinen Willen einsetzen." Es kommt nicht darauf an, welche Ideale wir haben, wie sehr wir uns wünschen, daß jeder in Frieden leben kann und genug zu essen hat, daß nicht mehr Millionen sterben müssen und kleine Kinder mit aufgeblähten Bäuchen herumlaufen, weil sie seit Wochen nichts gegessen haben ach, wäre das doch endlich vorbei. Nichts wird geschehen, solange wir nicht handeln und das zustande bringen. |