Leserbriefe

Seit einigen Jahren erscheinen einige der Meister, vor allem Maitreya und der Meister Jesus, bei Benjamin Cremes Vorträgen und Transmissionsmeditationen. Sie zeigen sich aber auch – in unterschiedlicher Gestalt – vielen Menschen auf der ganzen Welt. Einige berichten Share International von ihren Begegnungen, und wenn deren Authentizität von Benjamin Cremes Meister bestätigt wird, werden die Briefe publiziert.

Mit diesen Erlebnissen wollen die Meister inspirieren, einen Weg zeigen oder eine Unterweisung geben und häufig auch heilen und aufrichten. Sehr oft weisen sie damit auch sehr humorvoll auf eine zwanghafte Intoleranz hin, wie beispielsweise gegenüber dem Rauchen oder Trinken. In vielen Fällen greifen die Meister als rettende "Engel" ein, etwa bei Unfällen, in Kriegszeiten, bei Erdbeben und anderen Katastrophen.
Sie bedienen sich dabei einer imaginären "Gestalt", einer Gedankenform, die völlig real erscheint, und in der sich die Gedanken der Meister widerspiegeln: Sie können nach Belieben als Mann, als Frau oder als Kind erscheinen. Gelegentlich nehmen sie auch eine existierende Person als "Vorlage", doch meistens ist die "Gestalt" eine ganz neue Kreation. Die folgenden Briefe sind Beispiele für die Kommunikationsweise der Meister.

Bitte beachten Sie: Wenn nicht ausdrücklich anders gewünscht, gehen wir davon aus, daß wir Ihre Briefe unter Ihrem Namen veröffentlichen dürfen und einige auch auf die share-intemational.org-Website setzen können – dabei werden die Anfangsbuchstaben, die Stadt und das Land angegeben.


Der Spiegel lügt nicht
Lieber Herausgeber,
am 18. März 2004 war ich nachmittags auf dem Weg nach Hause. An diesem Abend sollte unser monatlicher Vortrag über die Wiederkehr Maitreyas stattfinden. Ein junger Schwarzer kam mir entgegen und sagte mit einem leicht französischen Akzent: "Haben Sie sich schon einmal im Spiegel betrachtet? Sie sind SO schön!" Ich war fast erschrocken, als ich das hörte, dachte aber dann, er flirtet nur. Ich vermutete, er sei jemand, der Werbematerial verteilte, sein Wägelchen war aber leer. Er ließ nicht locker: "Doch, schauen Sie sich im Spiegel an! Wie schön Sie sind!" Allmählich war ich so verlegen, daß ich zu ihm sagte: "Das ist sehr freundlich von Ihnen, aber ich muß jetzt nach Hause." Dann überlegte ich, ob er vielleicht doch nicht nur irgendein junger Mann war. Er hörte einfach nicht auf und folgte mir den ganzen Heimweg. "Sehr schön, ja, Sie sollten sich wirklich im Spiegel betrachten. Wie wunderschön!" Schließlich kam ich zu Hause an und wußte nicht, was ich mit diesem Mann nun machen sollte. Plötzlich sagte er etwas ganz anderes: "Sie wohnen hier, nicht wahr; also, wir werden uns sicher wiedersehen. Ich werde wiederkommen, um Sie zu treffen. Bis dann!" Wir winkten uns fröhlich zu, als er ging.
War der junge Mann eine gewöhnliche Person?

C. F., Barcelona

(Benjamin Cremes Meister bestätigt, daß der "junge Mann" Maitreya war.)


Vincent – aber nicht Van Gogh!
Lieber Herausgeber,
am 6. März 2004 vormittags um 10 Uhr bauten Christophe und ich einen Informationsstand vor der Kirche nahe dem Bahnhof in Bern auf. Dort wollten wir verschiedenes Informationsmaterial für den Vortrag von Benjamin Creme verteilen. Es war schwierig, den Stand aufzustellen; während einer von uns den Rahmen hielt, versuchte der andere, die Plane darüber zu spannen. Plötzlich war ein junger, etwa 28-jähriger Mann unter der Plane und hielt das Dach hoch. Er half uns, alles aufzubauen. Dann legte er seinen Rucksack auf einem Stuhl hinten im Zelt ab. Er verhielt sich, als ob er zum Team gehörte, und uns erschien das völlig natürlich. Er sagte, er hieße Vincent und erzählte auf Französisch, er komme aus Lille in Frankreich, sei aber jetzt obdachlos.
Zu Beginn der Begegnung dachte ich, es könnte Maitreya sein, sagte mir dann aber, Maitreya hätte sicher leuchtendere Augen, und ließ die Idee fallen. Wir standen wie gute alte Freunde beisammen, sprachen über ganz einfache Dinge, und alles war völlig selbstverständlich. Vor dem Zelt hatten wir die Einladungskarten für Bens Besuch auf einem Tisch ausgelegt. Vincent stellte sein Bier auf den Tisch, stellte sich dahinter, und wir beobachteten die Passanten. Es war sehr angenehm, mit ihm zusammen zu sein, und es machte uns auch nichts aus, daß die Leute nicht an unserer Information interessiert waren. Wir drei Mitarbeiter machten abwechselnd Pause.
Als ich mit Vincent allein war, fragte er mich, wer die ganzen Kosten für die Veranstaltung, die wir hier organisieren, tragen würde. Ich antwortete ihm etwas ausweichend, weil ich ihm nicht erzählen wollte, daß wir das selbst übernehmen. Nach kurzem Nachdenken meinte ich dann, daß Geld immer zur Verfügung ist, wenn es für einen guten Zweck gebraucht wird.
Vincent fragte, was wir bei unseren Treffen machten. Ich sagte ihm, daß wir hohe Energien, die von der Geistigen Hierarchie kommen, in die Welt transmittieren. Er entgegnete: "Ich kann Energien auch spüren, und wenn ich in die Geschäfte gehe, spüre ich negative Energien und setze einen Hut auf." Er wollte mir das unbedingt zeigen, indem er seinen Hut abnahm und ihn dann ganz sorgfältig wieder aufsetzte, so daß er seine Stirn bedeckte. Dann fuhren wir fort, die Passanten zu beobachten. Ich sagte zu ihm: "Die Leute scheinen an unserer Botschaft nicht sonderlich interessiert zu sein; sie bemerken den Stand nicht einmal." Er antwortete: "Ja, alle sind ständig mit Kaufen beschäftigt und horten dann lauter Dinge zu Hause, die sie nie brauchen."
Die Gespräche mit Vincent waren sehr freundschaftlich, und wir unterhielten uns alle ausführlich über alles mögliche. Jeder von uns kaufte ihm etwas zu essen und zu trinken. Irgendwann öffnete Vincent seinen Rucksack und zeigte uns seine Stiftesammlung und meinte, er nehme überallhin einen Stift mit. Drei davon schenkte er Anne-Françoise, und einen wollte er mir geben, aber ich meinte, ich bräuchte keinen. Er nahm ein kleines Stück Papier und fing an, zu zeichnen, dabei hielt er drei verschiedenfarbige Stifte in der Faust, die er abwechselnd benutzte! Das war sehr komisch, und ich empfand eine große Zuneigung zu ihm. Ich überlegte, wenn die gesellschaftlichen Konventionen es zuließen, würde ich ihn einladen, in meiner Wohnung zu duschen, frische Kleider anzuziehen und etwas Gutes zu essen – und vielleicht sogar einige Tage zu bleiben, denn er hatte mir erzählt, er schlafe mit zwanzig anderen im Schlafsaal bei der Heilsarmee. Dann gab er mir die Zeichnung, eine Porträtskizze.
Um etwa 13 Uhr verabschiedete er sich und verließ das Zelt. In meinem Herzen spürte ich den Wunsch. ihn wiederzusehen.

F. W., Bern

(Benjamin Cremes Meister bestätigt, daß "Vincent" Maitreya war.)


Zwei Briefe derselben Person:

Licht der Welt
Lieber Herausgeber,
vor etlichen Jahren, ungefähr 1996, war ich nach der Transmissionsmeditation auf dem Heimweg. Es war dunkel und sehr ruhig – kein Mensch war zu sehen, und ich fühlte mich Maitreya sehr nahe. Ich dachte: "Bitte Maitreya, könntest du dich mir jetzt so zeigen, wie du wirklich bist – ohne Verkleidung?" Nachdem ich einige Schritte gegangen war, sah ich plötzlich ein kleines, strahlendes rosa Licht, etwa so groß wie ein Golfball, vor mir her schweben. Ich war fasziniert, es schwebte ein paar Zentimeter über dem Gehsteig vor mir her. Ich schaute an den Gebäuden links und rechts hoch, in der Annahme, jemand wolle mich mit einer Taschenlampe foppen Aber es war völlig ruhig – keine Menschenseele war zu sehen. Wieder beobachtete ich das rosa Licht, das etwa mit einem Meter Abstand vor mir her schwebte. Plötzlich bog es links ab und verschwand. Nochmals suchte ich mit den Augen die Gebäude rundherum ab, um eine Erklärung zu finden, aber alles war so dunkel und ruhig wie zuvor.
Könnten Sie mir bitte sagen, woher dieses strahlende rosa Licht kam; hat Maitreya es manifestiert, oder hat mir jemand einen Streich gespielt?

(Benjamin Cremes Meister bestätigt, daß Maitreya sich so zeigte, wie er wirklich ist – als Licht.)

Benjamina?
Lieber Herausgeber,
vor etwa vier Jahren (2000) saß ich in der Straßenbahn auf dem Heimweg. An der vorletzten Haltestelle stand eine Frau, die mich freundlich anschaute und lächelte. Sie sah genauso aus wie Benjamin Creme. Sie trug einen Rock und eine Jacke oder einen Mantel. Sie hatte gelb-blondes lockiges Haar, und ich bemerkte sofort, daß es eine Perücke war. Die ganze Person schien mir irgendwie unwirklich, aber es war tatsächlich das Gesicht und die Statur von Benjamin Creme – nur, er war eine Frau.
Sie stand bewegungslos dort, sah mich direkt an und lächelte. Auch ich sah sie an und lächelte, aber dann dachte ich: "Nein, du kannst sie doch nicht so anstarren", also versuchte ich weg zu schauen, aber ihr Anblick faszinierte mich so – ich mußte sie einfach ansehen. Sie lächelte mir unentwegt zu und als die Straßenbahn wieder anfuhr, bewegte sie ihre Lippen und sagte etwas wie: "Schönen Tag", ich lächelte auch, nickte ihr zu und sagte: "Gleichfalls." Dann war alles vorbei.
Den ganzen Tag und auch die folgenden Tage fühlte ich mich froh und beschwingt. Immer wieder muß ich an diese Begegnung denken, vor allem jedesmal, wenn ich an jener Haltestelle vorbeifahre.
Wer war diese Frau?

A. M., Zürich

(Benjamin Cremes Meister bestätigt, daß die Frau Maitreya war.)


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