Leserbriefe

Seit einigen Jahren erscheinen einige der Meister, vor allem Maitreya und der Meister Jesus, bei Benjamin Cremes Vorträgen und Transmissionsmeditationen. Sie zeigen sich aber auch – in unterschiedlicher Gestalt – vielen Menschen auf der ganzen Welt. Einige berichten Share International von ihren Begegnungen, und wenn deren Authentizität von Benjamin Cremes Meister bestätigt wird, werden die Briefe publiziert.

Mit diesen Erlebnissen wollen die Meister inspirieren, einen Weg zeigen oder eine Unterweisung geben und häufig auch heilen und aufrichten. Sehr oft weisen sie damit auch sehr humorvoll auf eine zwanghafte Intoleranz hin, wie beispielsweise gegenüber dem Rauchen oder Trinken. In vielen Fällen greifen die Meister als rettende "Engel" ein, etwa bei Unfällen, in Kriegszeiten, bei Erdbeben und anderen Katastrophen.
Sie bedienen sich dabei einer imaginären "Gestalt", einer Gedankenform, die völlig real erscheint, und in der sich die Gedanken der Meister widerspiegeln: Sie können nach Belieben als Mann, als Frau oder als Kind erscheinen. Gelegentlich nehmen sie auch eine existierende Person als "Vorlage", doch meistens ist die "Gestalt" eine ganz neue Kreation. Die folgenden Briefe sind Beispiele für die Kommunikationsweise der Meister.

Bitte beachten Sie: Wenn nicht ausdrücklich anders gewünscht, gehen wir davon aus, daß wir Ihre Briefe unter Ihrem Namen veröffentlichen dürfen und einige auch auf die share-intemational.org-Website setzen können – dabei werden die Anfangsbuchstaben, die Stadt und das Land angegeben.



Zum Kampf gerüstet
Lieber Herausgeber,
im November 2004 fuhr ich nach unserem monatlichen Vortrag über die Wiederkehr mit dem Zug nach Hause. Ich war ganz allein im Waggon, da es schon sehr spät am Abend war. Kurz danach stiegen zwei junge Frauen in den Zug. Sie trugen Lederjacken, Stiefel mit Metallspitzen, hatten Ketten überall, Piercing, nietenbeschlagene Armbänder und das ganze Drum und Dran, das den "Heavy-Metal"-Stil kennzeichnet. Sie sahen so martialisch aus, daß ich mich unwillkürlich fürchtete, als sich eine rechts neben mich setzte und die andere genau mir gegenüber Platz nahm. Doch als sie sich dann miteinander unterhielten, erkannte ich, daß sie harmlos waren.
Ich las ein Buch und hatte einen Packen Emerger Mundial [die spanische Ausgabe von Eine Welt im Wandel] und Share-International-Hefte auf dem Schoß. Nach einer Weile fragte mich die Frau neben mir urplötzlich – sie hatte pechschwarze Haare und Augen und trug eine kleine Rasierklinge am Gürtel –, wobei sie auf die Hefte zeigte: "Kann ich so eine Zeitschrift haben?" "Natürlich", antwortete ich und gab ihr und auch der anderen Frau noch zwei weitere Hefte und anderes Material, das sie auch sehr interessiert entgegennahmen.
Das war der Beginn einer sehr langen (mehr als halbstündigen) und sehr interessanten Unterhaltung über Meister und die politisch-ökonomische Situation in der Welt. Sie waren über die aktuellen Ereignisse gut informiert, und ihre Meinung dazu war alles andere als oberflächlich, und als eine der beiden wortwörtlich sagte: "Ohne Teilen gibt es keine Gerechtigkeit", klingelte es bei mir. Ich antwortete ihnen, daß ich das genauso sähe, aber dächte, daß diese Veränderungen in der Welt auch mit Energien und Ereignissen spiritueller und "esoterischer" Natur zu tun hätten. Dabei fielen dann auch die Namen Maitreya und Benjamin Creme. "Oh, ja! Wir haben von Herrn Creme schon gehört." "Wir sind übrigens", unterbrach die andere Frau, "auch sehr an Heilen interessiert. Das ist unser eigentliches Anliegen, obwohl wir auf pädagogischem Gebiet tätig sind. Ach! Manchmal fragen wir uns, ob die Menschheit ihren Weg noch findet!"
Irgendwie waren sie sehr seltsam, aber auch angenehm, und ich wagte es nicht, auf ihre "pädagogischen Aktivitäten" weiter einzugehen. Davon abgesehen, näherte sich der Zug meiner Haltestelle, daher stand ich auf, um meinen Mantel anzuziehen und zu gehen. Die Frau neben mir sagte noch: "Die meisten Leute nehmen uns wegen unserer Kleidung nicht ernst." Woraufhin ich meinte: "Wenn man sich so provozierend anzieht, kann das auch ein Zeichen dafür sein, daß man mit der Gesellschaft nicht einverstanden ist. Das ist natürlich in Ordnung, aber ganz entschieden nicht mein Stil!" Da mußten wir alle drei lachen, und lachend verabschiedeten wir uns auch. Als ich schon bei der Tür war, rief mir die schwarzäugige Frau noch schnell nach: "Ich bin sicher, wir sehen uns bald wieder, und ich wette, das wird nicht in diesem unpünktlichen Zug sein!" (der Zug hatte an einer Stelle wirklich ungewöhnlich lange gehalten).
Waren diese beiden Frauen normale Leute?

C. F., Barcelona

(Benjamin Cremes Meister bestätigt, daß die "junge Frau" neben der Schreiberin Maitreya war und die "junge Frau" ihr gegenüber der Meister Jesus.)


 

 

top