Maitreyas Prioritäten


Kostenentwicklung

"Überall in der Welt gibt es Männer, Frauen, Kinder, die nicht einmal das Notwendigste zum Leben haben; sie bevölkern die Städte in vielen der ärmsten Länder der Welt. Dieses Verbrechen erfüllt mich mit Scham. Meine Brüder, wie könnt ihr diese Menschen vor euren Augen sterben sehen und euch noch Menschen nennen? Mein Plan ist es, diese meine Kleinen vor Hunger und sinnlosem Sterben zu retten. Mein Plan ist es, euch zu zeigen, daß der Ausweg aus euren Problemen heißt, wieder auf die wahre Stimme Gottes in euren Herzen zu hören und den Ertrag dieser überaus großzügigen Welt mit euren Brüdern und Schwestern überall zu teilen."

Maitreya, aus Botschaft Nr. 11

Benjamin Cremes Meister betont, daß in diesem Februar 650 000 Menschen durch Hunger und Armut umgekommen sind.


New York Times: Tausende starben gestern in Afrika

Seit der Tsunami weltweit Erschütterung und ein neues Gefühl der Einheit hervorgerufen hat, befürworten immer mehr Menschen die Idee des Teilens. Überall ist der Ruf nach wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit zu vernehmen.
Das jüngste Beispiel hierfür ist ein Leitartikel der New York Times mit dem Titel "Tausende starben gestern in Afrika". Darin lobt der Autor die großzügigen Reaktionen der Industrieländer auf den Tsunami, kritisiert aber auch die mangelnde Freigebigkeit der Welt gegenüber Afrika, "wo jedes Jahr Hunderttausende von armen Männern, Frauen und Kindern an vermeidbaren Krankheiten oder durch nicht naturbedingte Katastrophen wie Bürgerkriege sinnlos sterben".
Die Zeitung bezeichnet die größten Unruheregionen Afrikas wie Somalia, Sudan, Kongo, Simbabwe, Elfenbeinküste, Liberia und Sierra Leone nicht nur als eine Herausforderung für unsere Menschlichkeit, sondern auch für die globale Sicherheit. "Die fatale Kombination aus korrupten oder destruktiven Führungspersonen, durchlässigen und unbewachten Grenzen und entwurzelten oder hoffnungslosen jungen Männern hat einige dieser Regionen zu Brutstätten des internationalen Terrorismus und von Infektionskrankheiten wie Aids gemacht. Andere sind zu Zufluchtsstätten für Betrüger und Drogenhändler geworden, deren Opfer auf der ganzen Welt zu finden sind.
An vielen dieser Orte machen Armut und Arbeitslosigkeit und die daraus resultierende Verzweiflung junge Männer anfällig für die Verlockungen von Terrororganisationen, die ihnen nicht nur zwei Mahlzeiten am Tag, sondern auch Ziele bieten, ihrem Zorn gegen reiche Gesellschaften Luft zu machen, die, wie man sie glauben macht, nur Herablassung und Verachtung für sie übrig hätten. Es wird vermutet, daß Trainingslager für islamische Terroristen sich wie Ameisenhaufen in der Savanne ausbreiten."
Der Leitartikel weist auch auf das Versäumnis der USA hin, einige der wesentlichen Ursachen der globalen Instabilität anzuerkennen, und vergleicht die Summen für den US-Militäretat in Höhe von 400 Milliarden Dollar sowie die zusätzlichen 100 Milliarden für die Militäroperationen im Irak und in Afghanistan mit dem Budget von lediglich 16 Milliarden Dollar für internationale Hilfsleistungen an die Ärmsten der Welt.
"Seit Jahrzehnten", schreibt die New York Times, "haben die meisten Amerikaner entweder von diesen Problemen nichts hören wollen oder aber angesichts des Ausmaßes dieser menschlichen Tragödie fassungslos die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Im Vergleich zu den Summen, die der Westen bedenkenlos für Sport und Unterhaltungsextravaganzen ausgibt, ganz zu schweigen vom Verteidigungsbudget, ist es geradezu erschütternd, wie billig es wäre, viele der drängendsten Probleme Afrikas zu bewältigen. Doch was hier fehlt, ist der politische Wille."
In diesem Jahr [2005] bietet sich dem Artikel zufolge eine einzigartige Gelegenheit, diesen nötigen politischen Willen zu mobilisieren. "Premierminister Tony Blair hat mit dem diesjährigen Vorsitz Großbritanniens bei der Gruppe der acht Industrienationen den Kampf gegen die Armut in Afrika angekündigt. Blair erwartet von seinem Verbündeten Bush, daß dieser sich an dem G-8-Gipfel im Juli in Gleneagles in Schottland an seine Seite stellt. Nach dem G-8-Treffen wird im September in New York ein UN-Gipfeltreffen stattfinden, auf dem die Staatschefs die bisher erzielten Fortschritte der sogenannten Millenniumsentwicklungsziele überprüfen wollen, nach denen die Armut in der Welt bis 2015 halbiert werden soll.
Eines der Hauptziele war, daß Industrieländer wie Amerika, Großbritannien und Frankreich darauf hinarbeiten wollten, 0,7 Prozent ihres Nationaleinkommens für Entwicklungshilfe an arme Länder einzusetzen. Nimmt man den bisherigen Fortschritt als Anhaltspunkt für das Treffen, dann könnte es recht kurz werden: Großbritannien ist mit 0,34 Prozent etwa auf halbem Wege, Frankreich liegt bei 0,41 Prozent und Amerika bleibt mit 0,18 Prozent noch immer weit zurück.
In den nächsten Monaten könnte Bush mit einem gewaltigen Schritt die Ansichten der Welt über Amerika ändern, wenn er sich Blair anschließt, um die Hilfe in Afrika voranzutreiben. Das wird höchste Zeit, denn der Kontinent liegt im Sterben. In der Demokratischen Republik Kongo, die alles andere als eine Demokratie ist, sterben täglich rund tausend Menschen an vermeidbaren Krankheiten wie Malaria und Diarrhöe. Das entspricht einem Tsunami alle fünf Monate – allein in diesem Land. Auf dem gesamten afrikanischen Kontinent sterben jeden Tag Tausende von Menschen sinnlos an Krankheiten wie Aids, Tuberkulose und Malaria.
Vor hundert Jahren, als wir noch nicht über das medizinische Wissen zur Ausrottung dieser Krankheiten verfügten, wäre dies vielleicht hinnehmbar gewesen. Unsere Generation ist jedoch die erste, die es sich leisten kann, der Armut und den daraus resultierenden Krankheiten ein Ende zu setzen. Es wird höchste Zeit, daß wir uns endlich an die Arbeit machen. Wir alle haben es zu verantworten, wenn wir die Tsunamiopfer in Südostasien der Hilfe würdiger halten als die Malariaopfer in Afrika. Der Ökonom Jeffrey Sachs, der das UN-Millenniumsprojekt zur Abschaffung der weltweiten Armut leitet, geht in seinem Buch The End of Poverty zurecht mit der Presse ins Gericht: 'Unsere Zeitungen', schreibt er, 'könnten jeden Morgen berichten: Gestern sind mehr als 20 000 Menschen durch äußerste Armut umgekommen.'
Mit dieser Seite möchten wir einen ersten Schritt in diese Richtung tun", schließt die New York Times: "Gestern sind mehr als 20 000 Menschen durch äußerste Armut umgekommen."

(Quelle: New York Times, USA)


Britischer Schatzkanzler ruft zu G-8-Protest auf

Der britische Schatzkanzler Gordon Brown hat zu einer Großdemonstration anläßlich der nächsten G-8-Konferenz aufgerufen, um Gerechtigkeit für die Armen der Welt zu fordern.
In einer Ansprache auf der schottischen Labour-Konferenz am 6. März sagte Brown, der für seine Forderung nach Schuldenerlaß für die Entwicklungsländer bekannt ist, er habe auf einer kürzlichen Reise nach Afrika soviel Grauenvolles gehört und gesehen, daß seine Absicht, die Lebensumstände derjenigen zu verbessern, die ums Überleben kämpfen, "erneut Dringlichkeit" erhalten habe.
In seinem Aufruf, im Juli 2005 in Edinburgh auf die Straße zu gehen, um die Armen der Welt zu unterstützen, bat er: "Ich möchte, daß wir zusammenarbeiten, um in Gleneagles mit einem 50-Milliarden-Dollar-Projekt den bisher kühnsten Plan für den Kampf gegen die weltweite Armut vorzuschlagen, und andere Länder dazu auffordern, sich unserem Entschluß anzuschließen, nach einem festen Zeitplan die bereits vereinbarten 0,7 Prozent des Nationaleinkommens als Entwicklungshilfe an die ärmsten Nationen zu zahlen."
Das G-8-Treffen findet am 5. und 6. Juli auf dem Golfplatz von Gleneagles in Perthshire in Schottland statt; die Antiarmutsorganisation Make Poverty History (Schluß mit der Armut) erwartet, daß zu ihrer Demonstration am 2. Juli in Edinburgh 200 000 Menschen kommen.
"Weil wir alle Brüder und Schwestern sind, bitte ich Sie, Tausende davon zu überzeugen, sich zusammen mit den Kirchen, Glaubensgemeinschaften, Gewerkschaften und NGOs kurz vor dem G-8-Treffen in Edinburgh zu versammeln", sagte Brown und bat die Menschen, zu demonstrieren, um "ihnen von dem Leid zu erzählen, das wir nicht länger zulassen können".

(Quellen: Metro, The Courier, GB)


Iraker demonstrieren gegen den Terrorismus

Tausende von Irakern haben ihre persönliche Sicherheit riskiert, um gegen den Terrorismus zu demonstrieren, nachdem bei einem Selbstmordattentat in der Stadt Hillah 125 Menschen getötet worden waren.
Das Massaker vom 28. Februar 2005 galt Polizei- und Armeerekruten, die vor einer Klinik für ein Gesundheitsattest anstanden, riß aber viel mehr Zivilisten auf einem Markt direkt gegenüber in den Tod. Zu dem Attentat bekannte sich der am meisten gefürchtete Terrorist im Irak, Abu Musab al-Sarqawi, der auch behauptet, daß seine Gruppe al-Qaida angegliedert sei.
Obwohl zu befürchten war, daß sich unter ihnen ein weiterer Selbstmordattentäter befinden könnte, versammelte sich die riesige Menge der Demonstranten am 1. März vor der Klinik, um gegen Mitglieder von Saddam Husseins Baath-Partei und gegen ausländische Kämpfer zu protestieren, die al-Qaida unterstützen und dem strenggläubigen Wahhabismus angehören – eine orthodox-islamische Glaubensgemeinschaft, die mit Saudi-Arabien in Verbindung gebracht wird –, und den Rücktritt des Interimspremiers Ayyad Allawi zu fordern. "Nein zum Baathismus und zum Wahhabismus!", riefen sie und: "nein zum Terrorismus!"
Die Iraker demonstrieren seit der Invasion immer wieder und riskieren dabei nicht nur Angriffe vonseiten ausländischer Terroristen, sondern auch vom US-Militär, das seit der Invasion im Februar 2002 schon häufig irakische Demonstranten erschossen hat.

(Quellen: Associated Press, Baltimore Sun, USA)



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