Fragen und Antworten


F. Den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad scheint es nicht zu bekümmern, dass er mit seinem Verhalten international Krisen schürt. (1) Ist er, abgesehen davon, dass er ziemlich extrem ist, als labil einzuschätzen? (2) Oder hat er keine Angst vor einem katastrophalen Krieg, weil er glaubt, dass dieses Armageddon-Szenario uns schneller dem Paradies näher bringt?

A. (1) Nein. (2) Nein.

F. Die EU unterstützt den Vorschlag, die UN-Menschenrechtskommission durch einen UN-Menschenrechtsrat zu ersetzen. Der Rat soll zunächst in seinen Mitgliedsstaaten und dann in allen übrigen Ländern regelmäßig die Menschenrechtspraxis überprüfen. Die USA sind gegen dieses neue Gremium; der amerikanische UN-Botschafter John Bolton bezeichnete den Vorschlag als nicht akzeptabel. Für die sonst alljährlich im März stattfindende Menschenrechtskonferenz wurde für dieses Jahr noch kein Termin bekanntgegeben. (1) Welche Lösung wäre für die Menschenrechte das Beste? (2) Was haben die USA dagegen, dass der Rat seine Mitgliedsländer überprüfen und beurteilen soll?

A. (1) Der neue Rat hätte schärfere Zähne. (2) Die USA wollen nicht, dass beispielsweise Guantánamo und andere Foltergefängnisse im Ausland genau überprüft werden.

F. Weshalb wird Maitreya in den Vereinigten Staaten auftreten und nicht in anderen Ländern?

A. Er wird auch in anderen Ländern auftreten, aber zuerst in Amerika, damit er Millionen Menschen erreichen kann. Als nächstes dann in Japan. Welches Land, meinen Sie, hat das weltweit größte und einflussreichste Mediennetz? Wenn er bei einem der großen amerikanischen Sender auftritt, können ihn sofort Millionen Menschen hören – nicht nur in den USA, sondern über das Internet auch auf der ganzen Welt.
Nach dem Deklarationstag, wenn die Menschen von ihm wissen und ihn akzeptieren, wird er eine Reise um die Welt antreten.

F. Denkt Maitreya tatsächlich, dass wir trotz unseres Egoismus und Konkurrenzdenkens die Welt verändern könnten?

A. Ja. Nicht jeder ist egoistisch und ehrgeizig. Die Mehrheit der Menschen ist teils selbstsüchtig, teils altruistisch – also beides und nicht hundertprozentig nur das Eine oder das Andere. Egoismus und Altruismus sind graduell unterschiedlich verteilt. Sehr viele Menschen sind zu uneigennützigen Maßnahmen bereit und setzen sich für Gerechtigkeit in der Welt und daher auch für das Teilen ein.
Vor langer Zeit, 1924, sagte Maitreya in den Agni-Yoga-Büchern: "Es gab eine Zeit, da zehn redliche Menschen die Welt retten konnten. Dann kam eine Zeit, da 10 000 dafür nicht ausgereicht hätten. Jetzt werden eine Milliarde darauf ansprechen."
Vor fünf oder sechs Jahren fragte ich meinen Meister, ob Maitreya seine Milliarde schon beisammen habe. Ja, hieß es, Maitreya könne 1,5 Milliarden mobilisieren. Von den insgesamt 6,5 Milliarden Menschen auf der Welt also 1,5 Milliarden, von denen er bereits wusste, dass sie guten Willens, zu Veränderungen bereit und altruistisch sind und neue Strukturen und Lebensweisen entwickeln wollen. Inzwischen sind es 1,8 Milliarden Menschen, auf die er zählen kann – also mehr als nötig.
Wir haben auch keine andere Wahl. Wie würden Sie sich entscheiden, wenn ich Sie vor die Wahl zwischen Leben oder Tod stellen würde? Maitreya wird sagen: "Ihr habt die Wahl. Wählt das Leben, wenn ihr vernünftig seid, und baut eine glanzvolle, goldene Zivilisation auf, die besser ist als alles, was es bisher gegeben hat – oder ihr müsst mit eurer Vernichtung rechnen." Wofür würden Sie sich entscheiden?
Es hat noch nie einen Avatar oder Lehrer mit dem Potenzial Maitreyas gegeben. Haben Sie keine Angst, die Welt wird sich schnell ändern und Gier und Egoismus hinter sich lassen, um die wahre Qualität des Menschen zu beweisen.
Aus Maitreyas Sicht ist die Menschheit wunderbar. Maitreya liebt die Menschen, nicht nur, weil er der Herr der Liebe ist – deshalb kann er die Menschheit trotz allem, trotz aller Gier und Selbstsucht lieben –, sondern auch, weil er das Licht des Göttlichen in ihnen sieht. Er ist das Oberhaupt des Seelenreichs und sieht die Seele der Menschheit, und diese Seele ist in jedem Menschen. Auch wenn wir noch so egoistisch oder hasserfüllt erscheinen – er sieht dieses göttliche Licht in uns, und darauf kann man sich verlassen.

F. Könnten Sie bitte erläutern, weshalb öffentlicher Grund und öffentliche Einrichtungen vor allem in den Stadtgebieten in Zukunft wichtig sind – insbesondere im Hinblick auf Maitreyas Prioritäten und die Kunst zu leben?

A. Es ist notwendig, dass es in allen Städten unbebauten oder nur wenig bebauten öffentlichen Grund gibt. Eine der Prioritäten Maitreyas für die Zukunft – über die auch mein Meister geschrieben hat – besteht darin, die Städte zu verschönern. Dazu müssen auch weit mehr Parklandschaften als heute in den meisten Städten gehören, wo man sich der Muße hingeben, sich erholen, einfach in die Sonne setzen und den Schmetterlingen zuschauen kann. Oder Gelände für den Bau von Tempeln oder Kraftobjekten, die mit ihren Energien in den einzelnen Stadtteilen für Gleichgewicht sorgen. Es geht also auch darum, die energetischen Qualitäten von Formen wie Tetraeder oder Pyramide zu erforschen, die allein aufgrund ihrer Gestalt energetische Eigenschaften haben – man nennt das auch die Kraft der Form. Es gibt viele Kraftformen, die man in den Großstädten auf dem ganzen Globus in einer bestimmten Anordnung dazu nutzen wird, um das Klima zu verändern und die Luftqualität zu verbessern.

F. Haben Sie Informationen über einen wissenschaftlichen Beweis der Existenz der Seele?

A. Meister Djwhal Khul, von dem die Alice-Bailey-Lehren stammen, hatte erklärt, dass möglicherweise ein französischer Wissenschaftler das Privileg haben wird, der Welt den wissenschaftlichen Beweis der Existenz der Seele vorzulegen. Das stand damals noch nicht endgültig fest, aber der Beweis wird kommen.



top