Leserbriefe

Seit einigen Jahren erscheinen einige der Meister, vor allem Maitreya und der Meister Jesus, bei Benjamin Cremes Vorträgen und Transmissionsmeditationen. Sie zeigen sich aber auch – in unterschiedlicher Gestalt – vielen Menschen auf der ganzen Welt. Einige berichten Share International von ihren Begegnungen, und wenn deren Authentizität von Benjamin Cremes Meister bestätigt wird, werden die Briefe publiziert.

Mit diesen Erlebnissen wollen die Meister inspirieren, einen Weg zeigen oder eine Unterweisung geben und häufig auch heilen und aufrichten. Sehr oft weisen sie damit auch sehr humorvoll auf eine zwanghafte Intoleranz hin, wie beispielsweise gegenüber dem Rauchen oder Trinken. In vielen Fällen greifen die Meister als rettende "Engel" ein, etwa bei Unfällen, in Kriegszeiten, bei Erdbeben und anderen Katastrophen.
Sie bedienen sich dabei einer imaginären "Gestalt", einer Gedankenform, die völlig real erscheint, und in der sich die Gedanken der Meister widerspiegeln: Sie können nach Belieben als Mann, als Frau oder als Kind erscheinen. Gelegentlich nehmen sie auch eine existierende Person als "Vorlage", doch meistens ist die "Gestalt" eine ganz neue Kreation. Die folgenden Briefe sind Beispiele für die Kommunikationsweise der Meister.

Bitte beachten Sie: Wenn nicht ausdrücklich anders gewünscht, gehen wir davon aus, daß wir Ihre Briefe unter Ihrem Namen veröffentlichen dürfen und einige auch auf die share-intemational.org-Website setzen können – dabei werden die Anfangsbuchstaben, die Stadt und das Land angegeben.


Weltsicht
Lieber Herausgeber,
als ich am Nachmittag des 20. März 2006 von Tolmin nach Ljubljana fuhr, nahm ich einen Anhalter mit. Ich war ganz in Gedanken versunken und sah deshalb nicht so genau hin, als er ins Auto einstieg, hatte aber das eigenartige Gefühl, dass es jemand war, den ich kannte. Also schaute ich ihn noch einmal kurz und direkt an und begegnete seinen leuchtenden, blassblauen Augen.
Zuerst schwiegen wir beide, bis er mir einige Fragen zu meinem Auto stellte. Er schien sehr unbekümmert zu sein, und wir unterhielten uns bald über dies und das. Wie er so bequem neben mir saß, sah er auch sehr friedlich aus. Seine Kleidung war sehr einfach, er hatte dunkelbraune Haare und einen Bart. Es ging ein angenehmer Duft von verbranntem Holz von ihm aus. Er erzählte mir, dass er in einem kleinen Dorf oben in den Bergen wohne und ein bescheidenes, aber erfülltes Leben führe. (Später erwähnte er, er habe vor, jetzt öfters in die Stadt zu kommen, obwohl er den aggressiven, wettbewerbsorientierten Lebensstil dort nicht schätze.)
Mit der Zeit wurde unsere Unterhaltung immer interessanter. Er meinte, Wissenschaft und Technologie hätten bereits so große Fortschritte gemacht, dass bald Autos hergestellt werden könnten, die beinahe so schnell wie Raketen seien. Ich entgegnete, es wäre wohl besser, die Autoindustrie bemühte sich, Autos herzustellen, die weniger die Luft verpesten. Ich war erstaunt über seine enthusiastische Reaktion: “Ja, ja, ja!” Von da an drehte sich unser Gespräch um die heutigen Weltprobleme. Er erwähnte den Irak-Krieg und meinte, wie absurd es sei, dass die USA ihre Kinder dem Öl zuliebe in den Tod schickten; ihr Hauptinteresse an diesem Krieg sei es gewesen, den Börsenkrach zu verhindern. (Jetzt schlug mein Herz schneller, da mir zum ersten Mal der Gedanke kam, er könnte Maitreya sein.) Ich bat ihn, mir die Zusammenhänge genauer zu erklären, worauf er antwortete, dass dieser Krieg der Kriegsindustrie in den USA und somit auch der amerikanischen Wirtschaft geholfen habe, die sonst kollabiert wäre – was vor dem Krieg unmittelbar bevorgestanden habe.
Ich dachte daran, was ich in Share International über die Börse gelesen hatte, und sagte, dass der Börsenmarkt die Welt heute in ein globales Spielkasino verwandelt habe. Er stimmte mir zu und fügte an, dass dieses System sehr ungerecht und die fehlende Gerechtigkeit heute eines der größten Probleme sei. Sehr viele Menschen arbeiteten sehr schwer und verdienten dabei nur sehr wenig, während andere unvorstellbar reich würden, ohne einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten. Er wies darauf hin, dass dieses Problem nur durch Gerechtigkeit und Teilen gelöst werden könne. Seiner Meinung nach werde die Börse bald zusammenbrechen, ungeachtet der Anstrengungen einiger sehr geschickter und intelligenter Männer, die mit allen Tricks versuchten, sie am Leben zu erhalten.
Dann erklärte er mir, wie sich diese Problematik, diese Ungerechtigkeit in Slowenien zeige: “Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Arbeiter die Fabriken aufgebaut und zur Expansion bestehender Fabriken beigetragen. Sie haben große Opfer gebracht. Und nun haben diejenigen, die geschickt genug waren, durch Spekulationen die Fabriken an sich gerissen. Und diejenigen, die hart gearbeitet haben, gehen leer aus.”
Er fragte mich nach meiner Arbeit, und ich erzählte ihm, ich sei Psychotherapeut. Er meinte, er mache etwas Ähnliches. “Ich rede mit Leuten, und ihr Leben verändert sich, ohne dass sie es bemerken.” Wenn ich wirklich glücklich sein wollte, fuhr er fort, sollte ich geben, geben, einfach alles, was ich habe, aber nicht brauche, anderen geben. Auf diese Weise könne das Leben fließen und ich hätte immer genug.
Ich fragte ihn nach seinem Beruf, worauf er antwortete, er sei Ökonom. Als ich ihn nach einer Alternative zu heutigen Wirtschaftsmethoden fragte, lächelte er und machte eine Bewegung mit der Hand – zeigte zum Herzen und dann zum Mund und wiederholte das einige Male. Ich bat ihn, das zu erklären. “Ich nenne das Handonomie”, meinte er, und das würde in der Welt auch bereits stattfinden. Es gebe Vereine, deren Mitglieder alles mögliche untereinander tauschten: Der eine habe die und die Fähigkeiten oder Kenntnisse und könne daher gewisse Dinge, während ein anderer wieder anderes könne. Und sie tauschten aus und teilten das, was sie haben und was sie können. (Eine Art Tauschhandel, wenn ich es richtig verstanden habe.)
Gegen Ende unserer Fahrt fragte ich ihn, wie der Wandel in der Welt zustande kommen könne. Seine Antwort war, dass die Leute über diese Dinge reden und sie verbreiten müssten. Es breite sich von Mensch zu Mensch aus, und auf diese Weise werde der Kreis immer größer. Das wichtigste aber sei, dass man das, wovon man spricht, auch lebt. Was man erreicht, sei nicht so wichtig. Viel wichtiger sei, wer man ist und dass man mit sich selbst ehrlich ist. Dann könne viel geschehen. Das sei eine starke Kraft und könne den Wandel in der Welt bewirken.
Als wir ankamen und er aus dem Auto stieg, schaute ich ihn ein letztes Mal an, und er winkte mir zum Abschied zu. Ich fühlte mich sehr inspiriert und dachte lange über diese Begegnung und seine Worte nach. Ich fühle das auch jetzt noch, während ich diese Zeilen schreibe.
War dieser ungewöhnliche Mann Maitreya?


T. F., Ljubljana, Slowenien


(Benjamin Cremes Meister bestätigt, dass der “Anhalter” der Meister Jesus war.)


Zahnkontrolle
Lieber Herausgeber,
bei meinem Besuch in der Zahnklinik in Manchester Ende September 2006 zog ein Mann meine Aufmerksamkeit auf sich. Er war groß und schlank, trug Jeans, Pullover und eine Jacke, saß auf einem grünen Elektrokasten und lächelte allen, die vorübergingen, aufmunternd zu. Als ich zurücklächelte, sprach mich der junge Mann an. Da ich ihn nicht genau verstand, fragte ich, ob er mich meine. “Ja, hallo.” Er hatte eine Dose in der Hand, weshalb ich noch überlegte, ob er womöglich betrunken sei! Ich erwiderte: “Hallo, ich bin Jenny”, und wir gaben uns die Hand. Er strahlte mich an und erkundigte sich nach meinen Zähnen. “Machen Sie ihren Mund auf und lassen Sie mich mal reinschauen... Oh ja, jetzt ist alles gut”, meinte er. Ich fragte, ob er in Manchester studiere, worauf er antwortete: “Ja.” Irgendetwas in seinem Ton ließ mich aufhorchen und ich meinte: “Aber nicht an der Universität, oder?” – “Nein”, sagte er, “ich studiere die Welt!”
Ich war etwas verblüfft und dachte: “Ist er ein geistiger Meister oder nur betrunken?” Er beantworte diesen Gedanken, indem er mir einen Schluck aus seiner Dose anbot. Wir sprachen über eine halbe Stunde miteinander, wobei es auch um den Weltfrieden ging. Ich meinte: “Ich wünschte mir, Bush und Blair würden abtreten!” Er schaute mich leicht ärgerlich an und sagte: “Versuchen Sie bitte, nicht negativ zu sein, wir brauchen sie noch eine Weile.” Er fügte hinzu: “Sie wissen, die Welt hat das Schlimmste schon fast überstanden, zum ersten Mal gibt es zur gleichen Zeit mehr positive Menschen, die beten, in der Welt!” – “Ist das so?” fragte ich. “Oh ja, ganz sicher, und wir brauchen so viele spirituelle Menschen wie möglich, die sich für den Frieden einsetzen.” Er sprach auch darüber, sich seiner Gedanken, Worte und Taten anderen gegenüber bewusst zu sein – wir müssten friedlich sein.
Ich erzählte ihm von dem Friedensmarsch in London an diesem Wochenende, und er erwiderte: “Ja, ich weiß davon, ich hoffe, dass alle ruhig bleiben und es eine friedliche Demonstration wird. Die Leute reagieren häufig so gereizt, wenn es um das geht, was sie für ‚richtig‘ halten, und beschimpfen sich gegenseitig. Auch wenn sie recht haben, heißt das nicht, dass sie darüber vergessen sollten, dass wir alle Brüder und Schwestern sind.”
Dann fragte er mich: “Wollen Sie mir bei der Arbeit helfen?” Etwas unschlüssig sagte ich: “Ja, aber jetzt kann ich nicht, ich muss nach Hause und meine Katze füttern!” Er umarmte mich und sagte: “Gott schütze Sie.”
Später sah ich in einer Passage einen Mann mit einer Flöte in der Hand am Boden sitzen; er bat mich um Geld, doch ich erklärte ihm, dass ich nichts bei mir hätte, ihm aber einige Brombeeren abgeben könne, die ich gerade gekauft hatte. Er war groß, schlank, sah mich mit einem wunderbaren Lächeln an und schien mit seinen Brombeeren sehr glücklich zu sein. Als ich zur Haltestelle ging, musste ich unwillkürlich jeden angrinsen – und alle lächelten zurück!
Habe ich an diesem Tag irgendwelche besonderen Wesen getroffen?


A. J. W., Lancashire, Großbritannien


(Benjamin Cremes Meister bestätigt, dass der Mann auf dem Elektrokasten Maitreya war und der Mann mit der Flöte der Meister Jesus.)


Lehrertraining
Lieber Herausgeber,
im Oktober 2006 half ich an einem Informationsstand von Share International in Montreal mit. Da ich etwas schüchtern bin, bat ich Maitreya am Tag davor, mir zu helfen. Mir fällt es manchmal schwer, weil ich zweisprachig bin, mich präzise auszudrücken. An diesem Nachmittag kam ein südamerikanisches Paar an unseren Bücherstand. Die Dame bevorzugte die Erklärungen auf Französisch und der Herr auf Englisch.
Sie schienen sehr interessiert zu sein, mehr über Maitreya zu erfahren, und ermutigten mich, ausführlich auf ihre Fragen einzugehen. Am Ende nahmen sie das Informationsmaterial mit, das ich ihnen vorschlug, gingen aber nicht zu dem Vortrag, den wir über Maitreya, die Meister der Weisheit und die Transmissionsmeditation anboten.
Waren das Meister oder einfach ein sehr nettes Paar?


G. S., Dollard-Des-Ormeaux, QC, Kanada


(Benjamin Cremes Meister bestätigt, dass der Mann Maitreya und die “Frau” der Meister Jesus waren.)



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