|
F. Was könnte ich tun, damit ich Maitreya sehen kann?
A. Tun Sie etwas, was für ihn nützlich ist, indem Sie in der
Welt (in Ihrem Rahmen) bekannt machen, dass er da ist und der Menschheit
zeigen möchte, wie sie ihre Probleme lösen kann: Das bedeutet
an erster Stelle, das Prinzip des Teilens zu akzeptieren.
F. Was sollten Exiltibeter tun: protestieren, die Aufmerksamkeit weiter
auf die Notlage ihres Landes lenken oder darauf warten, dass China das
Recht Tibets, unabhängig und frei zu sein, anerkennt?
A. Protestieren und die Aufmerksamkeit auf die Notlage ihres Landes lenken.
F. Sollten die olympischen Spiele in Peking boykottiert werden: von (1)
den Athleten? (2) Staatsoberhäuptern? (3) den Weltmedien, die sonst
über die olympischen Spiele berichten würden?
A.( 1) Nein. (2) Nein. (3) Nein. China zu boykottieren, würde Chinas
Sichtweise nicht verändern. Damit würde dieses Land nur isoliert
und die bestehende Situation verschärft.
F. Wären Kontakte und Austausch mit China während der olympischen
Spiele einem Boykott vorzuziehen, um die internationalen Beziehungen zu
normalisieren?
A. Ja.
F. Könnten Sie freundlicherweise Ihren Meister fragen, ob die Meister
und Maitreya während des tibetischen Aufstandes vom 10. bis 31. März
2008 in Tibet und drei weiteren chinesischen Provinzen zur Abschwächung
der Gewalt (vonseiten des chinesischen Militärs) beigetragen haben?
A. Ja.
F. Ich bin in der amerikanischen Mittelschicht groß geworden und
daher, obwohl ich inzwischen unterhalb der Armutsgrenze lebe, an die materialistische
Lebensweise dieses Landes gewöhnt. Benjamin Creme weist immer wieder
darauf hin, dass die Veränderungen für uns in den Industrieländern,
wie er sagt, schmerzhaft" sein werden. Maitreya sagt in einer
Botschaft: Meine Ankunft bedeutet das Ende alter Strukturen [...]
Das wird vielen Menschen Kummer bereiten, aber es muss sein. [Botschaft
Nr. 4] Diese Worte lösen in mir ein ungutes Gefühl aus.
Meine Frage ist: Wird uns Maitreya helfen, mit unserem Kummer fertig zu
werden? Wird er uns in dieser Phase die Hand halten? Ich habe Angst vor
dem Leid, das auf uns zukommt. Ich wäre dankbar für eine tröstliche
Antwort.
A. Es ist doch eigentlich offensichtlich: Wenn wir wie Millionäre
und Milliardäre leben würden, dann wären für uns die
Opfer, die wir bringen müssten, um unsere Ansprüche dem Planeten
gegenüber herunterzuschrauben, sehr viel schmerzhafter als für
diejenigen, die bereits sehr viel bescheidener leben. Wenn Sie, wie Sie
sagen, sogar in Amerika bereits unter der Armutsgrenze leben, dann werden
Sie eine einfachere Lebensweise nicht als Problem empfinden. Es ist das
verschwenderische Verhalten, das aufzugeben für die Industrieländer
am schwierigsten sein wird, denke ich.
F. (1) Worin unterscheiden sich eigentlich Maitreya und Meister Jesus,
was die in den Leserbriefen beschriebenen Begegnungen betrifft? (2) Wie
kann es sein, dass immer diese beiden als Urheber einer spirituellen oder
metaphysischen Manifestation bestätigt werden? Es klingt doch sehr
einseitig und unglaubwürdig, wenn das beinahe in jedem Brief vorkommt?
(3) Wie dem auch sei, ich lese aber immer wieder sehr gern, was Sie auf
Ihrer Webseite veröffentlichen und finde die Themen, die Sie ansprechen
sehr nachdenkenswert. Sie bieten mir damit eine wichtige Orientierungshilfe
angesichts der Weltprobleme, mit denen wir es heute zu tun haben.
Zuletzt möchte ich Ihnen auch noch sagen, dass ich Ihre Bilder auf
den Umschlagseiten Ihrer Bücher sehr schätze. Ich bin abstrakter
Maler und finde Ihre Arbeiten sehr inspirierend. Über eine Antwort
würde ich mich freuen.
A. (1) Maitreya ist der persönliche Name des Oberhaupts der Geistigen
Hierarchie: Der Lehrer der Engel und der Menschen. Der Meister
Jesus ist einer seiner Jünger, ein sehr hochentwickelter Meister.
Sie scheinen sehr oft zusammenzuarbeiten.
Maitreya, der das Christusprinzip verkörpert, manifestierte sich
in Palästina vor 2000 Jahren in Jesus während der letzten
drei Lebensjahre dieses Jüngers. Maitreya ist der Christus, Jesus
war das Vehikel und war sich dieser Aufgabe bewusst. (2) Ja,
diese beiden Großen arbeiten fast immer zusammen. Nachdem Maitreya
Jesus in Palästina überschattet hatte, besteht verständlicherweise
zwischen den beiden eine besondere Verbundenheit. Wir veröffentlichen
nur Berichte, die als authentische Begegnungen mit den Meistern bestätigt
werden können. Wir erhalten jedoch auch viele Briefe, deren Inhalt
in dieser Hinsicht nicht bestätigt werden kann. (3) Es freut mich,
dass sie unsere Informationen interessant und erhellend finden. Ich freue
mich auch, dass Sie meine Malerei mögen. Danke.
F. Was halten Sie von den in England geplanten Experimenten, zu Forschungszwecken
menschliches und tierisches Genmaterial zu mischen?
A. Das hat man bereits illegal, hinter verschlossenen Türen in einigen
Laboren in verschiedenen Ländern gemacht. Wenn das mit großer
Sorgfalt vorgenommen wird, kann es nützlich sein, aber in den falschen
Händen sind diese Versuche mit großen Gefahren verbunden.
|