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Frage: Das japanische Erziehungswesen basiert auf hartem Wettbewerb. Es
ist zum Verzweifeln, aber wie sollen wir als Eltern bloß damit umgehen?
Wir sind mit dem Schulsystem nicht einverstanden, können aber unsere
Kinder auch nicht aus der Schule nehmen. Was können Eltern tun?
Antwort: Werden Sie aktiv. Schließen Sie sich zusammen und präsentieren
Sie Ihre Ansichten den Schulbehörden. Lassen Sie nicht locker, bis
die Veränderungen nach und nach vorgenommen werden. Sie haben viel
mehr Macht, als Sie denken.
F. Die nuklearbetriebene Wiederaufbereitungsanlage für Treibstoff
wird in dem Dorf Rokkasho in Aomori (Japan) demnächst in Betrieb
genommen. Sie produziert jährlich die gleiche Menge an Hochfrequenzstrahlung
wie ein Kernreaktor und die nuklearen Emissionen verteilen sich
in Luft und Wasser. Warum tun Menschen nur so etwas? Wie können wir
sie stoppen?
A. Nützen Sie Ihre Macht, indem sie zusammenarbeiten und sich gegen
die Verletzung Ihrer Bürgerrechte wehren. Menschen haben sehr viel
Macht, wenn sie gemeinsam handeln.
F. Können wir dem Kampf zwischen den Religionen Christentum
und Islam, Buddhismus und Hinduismus ein Ende setzen?
A. Ja! Wir können jeder Verletzung der Menschenrechte ein Ende setzen,
wenn wir zusammenarbeiten. Denken Sie daran, wir sind an dem mangelnden
Respekt und der mangelnden Intoleranz gegenüber Unterschieden alle
beteiligt.
F. Können wir Maitreya darum bitten, dass er in Südafrika einen
Brunnen oder ein Bohrloch in eine Heilquelle verwandelt, damit die Menschen
AIDS, Angst und Armut überwinden können?
A. Es gibt dort bereits Heilquellen, die bald entdeckt und öffentlich
zugänglich gemacht werden.
F. Vor einigen Jahren war ich das erste Mal bei einem Vortrag von Ihnen
im Friends House in London. Während der Meditation öffnete ich
die Augen und schaute Sie an. Was ich sah, überraschte mich. Ihr
Gesicht und Ihr Haar veränderten ihre Form, und Sie sahen aus wie
Buddha bis zum Ende der Meditation. Genauso wie die Buddhagestalten,
die ich aus Filmen kenne. Herr Creme, sind Sie der Buddha, der Eingeweihte
achten Grades, über den Sie sprechen?
A. Mit Verlaub, diese Idee ist lächerlich! Der Buddha befindet sich
in Shamballa, dem höchsten spirituellen Zentrum in der Wüste
Gobi. Die Gestalt, die Sie während der Meditation sahen, war Maitreya.
F. In seinen Lehren, die Share International veröffentlicht hat,
spricht Maitreya davon, dass Einsamkeit letztendlich ein Segen sei, weil
man dadurch Gott näher komme. Wenn das stimmt, warum ist das dann
so schmerzhaft? Ich würde eigentlich annehmen, dass Gott näher
zu kommen ein sehr angenehmes Gefühl sein müsste.
A. Maitreya meint mit Einsamkeit nicht, keine Freunde zu haben, sondern
das Alleinsein. Wenn wir allein sind, orientieren wir uns
nach innen. Wenn wir nach innen gehen, kommen wir Gott näher.
F. Wenn man es in diesem Leben schwer hat, heißt das, dass man
in den vergangenen Leben etwas Unrechtes getan und aus den Erfahrungen
nichts gelernt hat?
A. Ja, normalerweise schon, aber nicht immer. Es gibt ja auch ein Welt-
oder Gruppenkarma, dem wir alle unterworfen sind. Was wir als schwer erleben,
ist allerdings auch relativ; andere würden das vielleicht als geradezu
paradiesisch empfinden.
F. Wie kann man sich jemals zu einem besseren Menschen entwickeln und
der Menschheit helfen, wenn man sich an seine vergangenen Leben und das,
was man getan hat, nicht erinnern kann?
A. Es geht um Erfahrungen und wie wir mit ihnen umgehen. Jeder macht Erfahrungen,
ob wir uns daran erinnern oder nicht.
F. Haben die Wissenschaftler, die 1947 das in Roswell in New Mexico
abgestürzte Raumschiff und die Leichen der Insassen untersucht haben,
DNA-Proben aufbewahrt, und konnten sie die chemische Beschaffenheit des
Raumschiffs untersuchen und Materialproben aufbewahren, auch was die Kleidung
anbelangt, die von den Außerirdischen getragen wurde? Existieren
die DNA-Proben und andere diesbezügliche Informationen noch?
A. Ja. Sie haben versucht, die DNA zu analysieren, aber die Körper
sind sehr schnell in den ätherischen Zustand zurückgekehrt.
Die Kleidung blieb jedoch erhalten, sie wurde untersucht und aufbewahrt.
F. Können die Außerirdischen in den UFOs, die wir zunehmend
am Himmel entdecken, uns auch hören? Können sie
telepathisch aufnehmen, dass wir sie gern sehen würden, wenn wir
den nächtlichen Himmel nach ihnen absuchen? Kann man sie bitten,
sich uns zu zeigen? Ich würde wirklich gern einigen unserer Raumbrüder
oder -schwestern begegnen!
A. Ja, aber häufig treffen sie auf Angst.
F. Zu meinen Leseempfehlungen an meine Pädagogikstudenten gehört
auch das Buch von Krishnamurti Education and the Significance of Life
(1953), da es relevante und praktische Erkenntnisse über das Wesen
einer guten Erziehung vor allem im Hinblick auf die Bedürfnisse der
Menschheit und der Welt bietet. Immer wieder beklagen sich die Studenten,
dass Krishnamurti die Welt und die Menschheit zu negativ sehe, und dass
seine Ideen nicht praktikabel und realistisch seien. Wenn ich darauf hinweise,
dass man seine Beobachtungen auf sich selbst beziehen sollte, kommt meist
der Einwand, dass die Welt seit dem Kalten Krieg, als das Buch erstmals
publiziert wurde, nicht sicherer geworden sei ganz im Gegenteil.
Vor ein paar Tagen kam ich zu dem Schluss, dass meine Studenten aufgrund
ihres Alters (zwischen 22 und 24) einfach noch nicht genug von der Welt
gesehen haben, um die Dringlichkeit seiner Aussagen erfassen zu können.
Wäre es vielleicht besser, den Studenten das Buch deshalb nicht mehr
zu empfehlen? Oder soll ich es weiterhin versuchen, um Samen zu säen?
Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie sagen könnten, wie Sie das sehen.
A. Es braucht Zeit und Konzentration, um Krishnamurtis Aussagen zu begreifen.
Geben sie nicht auf, mit der Zeit verstehen sie, was er meint. Diese jungen
Leute werden in Kürze selbst hören, was Maitreya sagt. Er ist
Krishnamurtis Mentor.
F. In einem Gespräch über Erziehung, bei dem es darum ging,
dass richtige mitmenschliche Beziehungen im Mittelpunkt stehen müssten,
wollte ich einem jungen Kollegen erklären, dass in unserem täglichen
Leben die ökonomischen Werte fast schon alle menschlichen Werte verdrängt
hätten. Zu meiner Verwunderung meinte er, er sei gar nicht so sicher,
ob das unbedingt schlecht sei, denn schließlich habe der freie Markt
den Menschen doch viele Freiheiten gebracht vor allem in der freien
Auswahl von Produkten und Diensten. Ich war sprachlos über diese
offensichtliche Ignoranz und wüsste gern, was die Meister wohl auf
solch eine Bemerkung entgegnen würden?
A. Sie würden vermutlich sagen, dass das nichts Schlechtes sei, solange
jeder die gleiche Chance hat, in den Genuss dieser Freiheiten zu kommen.
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