Fragen und Antworten
(Benjamin Creme beantwortet Leser-, Hörerfragen)


F. Woran erkennen wir, dass Maitreya mit seiner Arbeit in der Außenwelt beginnt?

A. Wenn Maitreya an die Öffentlichkeit tritt, wird ein großer, hell leuchtender und weithin sichtbarer Stern am Himmel erscheinen.
Damit erfahren Sie aber noch nicht, wer Maitreya ist. Ich kann Ihnen auch nicht sagen, wie Maitreya aussehen oder wie er gekleidet sein wird. Sie müssen Maitreya selbst erkennen, aber nicht weil das ein Spiel ist, sondern weil Sie das, was er sagt, überzeugt. Es ist nicht wichtig, ob Sie glauben, dass es Maitreya ist. Wenn Sie einen Mann sehen, der über Teilen, Gerechtigkeit und Freiheit für jeden spricht, über einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel in den mitmenschlichen und internationalen Beziehungen, dann könnte Ihnen der Gedanke kommen: Ist das vielleicht Maitreya?
Maitreya ist nicht der einzige, der über Freiheit und Gerechtigkeit spricht, und ich bin auch nicht der einzige, der diese Themen anspricht. Ich bin nur der einzige, der sie mit Maitreya in Zusammenhang bringt, denn über diese Ideen sprechen die Menschen seit Jahren.
Die Information über den “Stern” stammt nicht von mir, sondern aus einem Leserbrief einer Mitarbeiterin aus Deutschland. Eine “Frau”, die später als Maitreya bestätigt wurde, teilte ihr das mit. (Siehe “Leserbriefe”.)
Ich kann bestätigen, dass das “Ereignis”, von dem sie sprach, Maitreyas erster Schritt in die Öffentlichkeit ist, und der “Stern” ein riesiges Raumschiff vom Mars sein wird.

F. (1) Nachdem der US-Kongress gerade einen milliardenschweren Rettungsplan verabschiedet hat: Stehen die USA und die Welt jetzt dicht vor dem von Share International angekündigten Börsenkrach? (2) Läuft das auf einen totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch oder eine weltweite Depression hinaus, wie manche es vorausgesagt haben, oder (3) sind die ökonomischen Probleme, vor denen wir stehen, doch nicht so schwerwiegend?

A. (1) Nicht dicht davor – das ist der Börsenkrach. (2) Kein totaler Zusammenbruch vielleicht, aber mit sehr weitreichenden Folgen. (3) Nein. Das ganze Wirtschaftssystem und Denksystem muss transformiert werden. Um das zu bewirken, muss das Prinzip des Teilens eingeführt werden.

F. Wird die Idee des Teilens, die Maitreya propagiert, jetzt für einige schwieriger zu akzeptieren sein, nachdem die ökonomische Situation von Millionen Menschen in den USA und anderen Industrieländern zunehmend unsicherer wird?

A. Im Gegenteil, dadurch wird diesen Ländern bewusst, dass die alten gierigen und eigennützigen Vorgehensweisen nicht vernünftig funktionieren. Nur das Teilen wird schließlich Stabilität, Gerechtigkeit und den Frieden bringen, den wir uns alle wünschen.

F. Ist das das Ende des Turbokapitalismus?

A. Ja. Den Meistern zufolge ist ein Verhältnis von 70% Sozialismus und 30% Kapitalismus die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche, stabile und gerechte Regierung In den USA ist das Verhältnis zurzeit 95% Kapitalismus und 5% Sozialismus. In Großbritannien 85% Kapitalismus, 15 % Sozialismus. Ähnlich verhält es sich in Frankreich und Deutschland. In Skandinavien etwa 40% Kapitalismus. 60% Sozialismus. Aus diesem Grund sind die skandinavischen Länder, mit Ausnahme von Island, die stabilsten und gerechtesten.

F. Ein französisches Wissenschaftlerteam unter Leitung des Unterwasserarchäologen Franck Goddio gab bekannt, dass sie eine Schale aus dem 1. Jahrhundert gefunden hätten, die mit einer Inschrift versehen ist, die möglicherweise der erste bekannte Verweis auf Christus sein könnte: “DIA CHRSTOU O GOISTAIS.” Nach Ansicht des Teams bedeuten diese Worte entweder “durch Christus den Magier” oder “der Magier durch Christus.” (1) Beziehen sich diese Worte tatsächlich auf Jesus in Palästina (der von Christus überschattet wurde) oder (2) auf jemand anderen? (3) Kannte die Person, die die Inschrift anbrachte, Jesus persönlich? (4) War das Wort “Magier” abwertend gemeint, so wie es heute eher benutzt wird, und könnte daher “Betrüger” oder ähnliches bedeuten?

A.( 1) Ja. (2) Nein. (3) Nein. (4) Nein. Im Gegenteil, damit sollte Jesus gepriesen werden. Die Inschrift entstand 25 Jahre nach dem Tod von Jesus.

F. Der berühmte kanadische Neurowissenschaftler Wilder Penfield nimmt an, dass die Schnittstelle zwischen Verstand und Gehirn sich in einem Teil des Zwischenhirns befindet. (1) Stimmt das? (2) Wenn ja, gibt es einen bestimmten, identifizierbaren Teil des Zwischenhirns, der die Kontaktstelle zwischen Verstand und Gehirn ist?

A. (1) Ja. (2) Aber nicht in einem Teil des Zwischenhirns, sondern im Zwischenhirn.

F. (1) Sollte man gegenüber den Herren der Materialität Mitgefühl haben? (2) Oder ihnen überhaupt keine Aufmerksamkeit schenken?

A. (1) Nein. (2) Ja.

F. Was könnte einem helfen, etwas mehr Offenheit zu entwickeln, das heißt, weniger rigide in seinen Vorstellungen zu sein?

A. Seien Sie toleranter gegenüber Unterschiedlichkeiten. Treffen Sie Menschen mit gegenteiligen Ansichten und versuchen Sie, deren Sichtweise zu verstehen.

F. Welche Eigenschaften hat die Fische-Energie, und worin unterscheidet sie sich von den Eigenschaften der Wassermann-Energie?

A. Idealismus, Hingabe und Individualität. Aber durch die ausgeprägte Individualität, die wir entwickelt haben, wurde daraus: Separatismus, Fanatismus und Fundamentalismus. Man hat durchaus Ideale – die Ideale der Einheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Freiheit –, aber wenn wir uns die Welt anschauen, ist von dieser Brüderlichkeit oder Gerechtigkeit nicht viel zu sehen. Um diese positiven Qualitäten zu entwickeln, muss man für diese Ideale mit mehr Weitsicht eintreten, nicht so simpel, fanatisch und bigott, wie es im Fische-Zeitalter üblich war.
Wir leben am Ende des Fische-Zeitalters und das ist ein Problem. Seine Energien werden seit 1625 allmählich zurückgezogen. Unser Sonnensystem hat sich aus dem Einflussbereich der Fisch-Konstellation in den der Wassermann-Konstellation bewegt. Wir befinden uns nun in den Anfangsjahren des Wassermannzeitalters.
Die Wassermann-Energien sind etwas völlig Anderes – ihre Qualität ist Synthese; sie werden die Menschheit zu einer Einheit verschmelzen – eine Entwicklung, die heute noch unvorstellbar ist, weil unsere Vorstellungen noch unter dem Einfluss der “Fische” stehen. Die Wassermann-Energien strömen seit 1675 in dieses Sonnensystem und daher auf diesen Planeten ein und verdichten sich mit jedem Tag mit wachsender Dynamik. Die beiden Energien sind zurzeit mehr oder weniger gleich stark, keine dominiert, auch wenn die Fische-Energien bei einem derzeitigen Verhältnis von 58 zu 42 Prozent noch ein klein wenig stärker sind.
Wir leben noch in den alten Strukturen, die wir geschaffen haben und die alle Lebensbereiche betreffen – Politik und Wirtschaft, Wissenschaft, Religion, Kultur. Alle unsere Strukturen sind eine Reaktion auf die Fische-Energien. Die Regierungen versuchen, gegenwärtige und zukunftsbezogene Aufgaben mit einem Instrumentarium zu bewältigen, das einem vergangenen Zeitalter angehört. Alle unsere Vorstellungen von internationaler Politik, von Wirtschaftsstrukturen, vom menschlichen Zusammenleben sind noch vom Weltbild des Fische-Zeitalters geprägt. Aber wir leben bereits in einer anderen Zeit, die das Anfangsstadium der Wassermann-Qualitäten ist, und wundern uns, warum das Leben so schwierig ist.
Es ist deshalb so schwierig, weil wir versuchen, das Neue, das Morgen, mit dem Wissen, den Konzepten, den Denkstrukturen, den Methoden von gestern anzugehen. Das Wassermann-Ziel ist, Einigkeit und Synthese zu schaffen – aber wie will man das zustandebringen, wenn man nur die Methodik des Wettbewerbs kennt. Das kann nichts werden. Einigkeit kann man nur durch Zusammenarbeit erreichen. Die fehlende Kooperation und die Betonung des Wettbewerbs in allen Lebensbereichen verhindern, dass die Verhältnisse sich bessern können. Das ist ein Widerspruch in sich.



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