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Die Wirtschaft der Zukunft |
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Nicht
nur große Finanzinstitutionen taumeln in den Bankrott, die ganze
Welt steht vor dem Konkurs mental und spirituell. Die Welt befindet
sich in einer sehr schweren Krise, und alle bisher erprobten Heilmittel
haben versagt. Der Tumor muss erst aufbrechen, bevor die Heilung beginnen
kann. (Maitreya, Share International, Juli/August 1992) Die
Menschheit geht durch eine große geistige Krise, weil wir nicht
wissen, wer wir sind. Wir wissen weder, weshalb wir hier sind, noch kennen
wir den tieferen Sinn des Lebens. Wir haben unsere Ehrfurcht vor dem Leben
durch die Kommerzialisierung, die Marktwirtschaft und die Anbetung des
Geldes ersetzt. Die Wirtschaft ist die neue Weltreligion, und diese Kommerzialisierung
treibt uns an den Rand der Zerstörung. Die geistige Krise der Menschheit
konzentriert sich in Politik und Wirtschaft und muss dort gelöst
werden. (Benjamin Creme, aus: Die große Annäherung) Kommerzialisierung Unter
dem Druck der Marktkräfte sind die Regierungen in einen harten Konkurrenzkampf
miteinander getreten und opfern dabei das Auskommen und das Wohlergehen
ihrer Bevölkerung. Um wirtschaftlicher Effizienz willen werden Gesundheitsfürsorge
und Bildung, einst Wahrzeichen eines zivilisierten Lebensstils, der Raubgier
preisgegeben. Entwurzelt und ohne Hoffnung blicken Millionen Menschen
verzweifelt in die Zukunft. Wir
dürfen nicht zulassen, dass die Marktkräfte das Leben auf dem
Planeten Erde regieren, denn sonst erwächst daraus ein Monster. Was
macht ein Monster? Es frisst unablässig Tag und Nacht, ob es hungrig
ist oder nicht. Die Marktkräfte dürfen nicht über das Leben
eines Menschen bestimmen; sie haben ihren Platz, aber sie müssen
aus einer Perspektive betrachtet werden, bei der die Individualität
des Menschen unantastbar ist. (Maitreya, Share International, Juli/August
1991) Der
Druck der Marktkräfte ist überall in den reichen Ländern
schon äußerst schmerzhaft zu spüren. Es ist fast unmöglich,
durch New York, London, Paris, Tokio, Berlin oder sonst eine Stadt zu
gehen, ohne über Leute zu stolpern, die im Freien schlafen müssen
das Heer der Obdach- und Arbeitslosen der Industrieländer.
Das ist das Produkt der Marktkräfte. Zudem gibt es die Drogen und
die Beschaffungskriminalität; 87 Prozent der Kriminalität in
Amerika hat mit Drogen zu tun. Nahezu dasselbe gilt für Großbritannien
und das übrige Europa. Wenn die Kriminalität steigt, nehmen
auch die Drogen zu, und wenn die Drogenkultur zunimmt, wächst die
Kriminalität sie bedingen sich gegenseitig. Maitreya sagt,
dass Leute, die unter Drogenmissbrauch leiden, an geistigem, an spirituellem
Hunger leiden. Geistiger Hunger eine Folge des Wettbewerbs
treibt die Leute in die Drogenabhängigkeit. [...] Wie lange, glauben
wir, kann das noch so weitergehen? Wir müssen unseren Lebensstil
ändern. Wir müssen die Angst, die sich im Konkurrenzkampf äußert,
aus dem Bewusstsein der Menschheit tilgen. Wie sollen wir das anstellen?
Wir müssen einen Weg finden. Wir können Maitreya fragen, und
er wird uns sagen: Vertraut mir, vertraut dem Leben, vertraut euch,
vertraut Gott in euch und teilt die Ressourcen der Welt. Sobald
wir das Prinzip des Teilens annehmen und so Gerechtigkeit auf der Welt
schaffen, werden wir dem Wettbewerb ein Ende setzen. (Benjamin Creme,
aus: Die Kunst der Zusammenarbeit) Die
Menschen werden wieder die Spontanität und Vitalität, das Glücksgefühl
und die Unbekümmertheit empfinden, wie Kinder sie haben, Erwachsene
aber meist verloren haben, weil sie von Sorgen erfüllt sind: Wie
soll ich nur die Miete bezahlen, das Schulgeld, die Arztrechnung?
Die Leute ängstigen sich zu Tode. Die Sorgen lassen ihnen keine Ruhe
mehr. Man nennt das Kommerzialisierung. Die Kommerzialisierung hat die
Stelle des echten Lebens übernommen. Deswegen bezeichnet Maitreya
sie als gefährlicher als eine Atombombe. Sie stiehlt
den Menschen das Leben. Sie entzieht ihnen das Leben, bis der letzte Tropfen
ausgequetscht ist wie aus einer Zitrone. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas
Mission, Band drei) Das
Wesen der Marktkräfte sind Gier und Separatismus. Je mehr man von
diesen Kräften abhängig ist, um so mehr entwickeln sie sich
zu Gefängniszellen. Das führt zu geistigem Bankrott und zu mentalem
Ungleichgewicht. (Maitreya, Share International, Juli/August 1990) Spekulation Der
bevorstehende Börsenkrach ist eine Folge der Kommerzialisierung.
Kommerzialisierung bedeutet, Geld zu scheffeln, während andere hungern.
Wenn einem die Kunst der Selbstsucht beigebracht wird, kann
man nicht mehr seiner Bestimmung folgen, die darin besteht, sich seiner
selbst bewusst zu sein. [...] Diese Art von Kultur (die diese Zustände
hervorbrachte) wird verschwinden. Das Ende der Kommerzialisierung steht
nun bevor. Da und dort wird es noch Spielecken geben, um gewisse
Gemüter beschäftigt zu halten, aber im Allgemeinen werden die
Börsen, wie man sie jetzt betreibt, in der neuen Gesellschaft keinen
Platz mehr haben. (Maitreya, Share International, Mai 1989) Die
Börse wird dazu benutzt, das finanzielle Ranking von Unternehmen
zu ermitteln allerdings nur auf dem Papier. Solange ein Unternehmen
an der Börse eine gute Platzierung hat, solange die Aktien steigen,
werden Leute investieren, weil es eine gute Anlage ist. Wenn die Aktien
fallen, verkaufen sie. Sie spekulieren. Deshalb steigen und fallen die
Aktien. Die Leute tun nichts. Sie leihen einfach einem Unternehmen für
eine gewisse Zeit ihr Geld zu einem bestimmten Prozentsatz. Sie lehnen
sich zurück. Sie leben von ihren Gewinnen. Sie verdienen ihr Geld
mit Nichtstun. Das Ganze baut auf der Lüge auf, dass man etwas für
nichts bekommt. Aber das ist nicht der Fall. Der Preis, den die Welt zahlt,
ist enorm der Verlust von Arbeitsplätzen und der Kummer, der
entsteht, wenn Familien plötzlich niemanden mehr haben, der für
sie sorgen kann, weil der Ernährer arbeitslos geworden ist. (Benjamin
Creme, aus: Die große Annäherung) Wie
schon früher angekündigt (Share International, Dezember 1988)
wird ein weltweiter Börsenkrach in Japan seinen Anfang nehmen. Maitreya
erklärt immer wieder: Ein Börsenkrach ist unvermeidlich. Das
Ende ist in Sicht. Die Börsen sind wie Spielkasinos, wo jeder danach
süchtig ist, immer noch mehr Geld zu machen. Man versteckt
sogar seinen Reichtum und schafft dadurch eine kriminelle Atmosphäre.
Das ist eine Blase, die bald platzen wird. (Maitreya, Share International,
Juni 1989) Ein
notwendiger Wandel Nach
diesem Zusammenbruch wird es die erste Pflicht der Regierungen sein, für
eine richtige Ernährung der Menschen zu sorgen. Zweitens muss sie
allen angemessenen Wohnraum zur Verfügung stellen. Die nächsten
Prioritäten sind Gesundheit und Bildung. Investitionen in diesen
Bereichen werden allmählich in aller Welt vorgenommen, und erst an
letzter Stelle steht die Verteidigung. Kurz gesagt, der Börsenkollaps
wird zu einer Neuordnung der Prioritäten führen. (Maitreya,
Share International, Dezember 1988) Die
Vorstellung, Politiker seien die Herren des Universums nimmt
ein Ende. Die Politiker erkennen jetzt, daß der Wille des Volkes
für das Glück und die Sicherheit der Gesellschaft wichtig ist.
[...] Dogmatisch an beispielsweise die Marktkräfte zu glauben, bedeutet,
an die Kräfte der Zerstörung zu glauben, die wie eine losgelassene
Schlange ohne Augen sind. Die Marktkräfte spalten: Die einen werden
glücklich, die anderen unglücklich. Das erzeugt Widersprüche
und Chaos. (Maitreya, Share International, Juni 1989) Wildniserfahrung Der
jüngste Börsenkrach geht nicht auf Maitreyas Einfluss zurück,
sondern ist die Folge unseres widersinnigen Wirtschaftssystems. Spekulation,
die Grundlage der Börsenaktivitäten, ist eine der ausgeprägtesten
Krankheiten unserer heutigen Gesellschaft. Die Wildniserfahrung
ist die freiwillige Umkehr der Menschheit zu einer einfacheren Lebensweise,
um die Exzesse und Ungereimtheiten des krassen Materialismus abzulegen.
(Benjamin Creme, aus: Maitreyas Mission, Band zwei) Die
Wildniserfahrung bedeutet, vor allem für den Westen, die Bereitschaft
zu einer einfacheren Lebensweise, damit alle Menschen leben können.
In der Tat wird eine der Aufgaben des Christus darin bestehen, die Menschheit
von der Verblendung des Materialismus zu befreien, Diese Verblendung,
dieser irreale Nebel, verhindert, dass der Mensch erkennt, wer er in Wirklichkeit
ist und worin der Sinn seines Lebens besteht. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas
Mission, Band eins) Wir
werden die Zähmung der Marktkräfte erleben, die zum Glaubensbekenntnis
sehr vieler Politiker wurden, doch viele Menschen ihrer Gesundheit und
ihres Wohlstands beraubt haben. Aber jetzt wachen die Menschen im Namen
der Menschlichkeit auf. Der Reichtum der Nationen wird unter allen aufgeteilt
werden. (Maitreya, Share International, März 1992) Im
kommenden Zeitalter wird die Menschheit verschiedene Methoden entwickeln,
um die Probleme, die bei der Umsetzung des Prinzips des Teilens entstehen,
zu bewältigen. Dabei wird jede Phase der Entfaltung dieses kostbaren
Prinzips den Menschen seinem Ursprung näher bringen. Allmählich
wird man eine neue Menschheit erleben, die mehr und mehr in der Lage ist,
ihr göttliches Potenzial zu verwirklichen. Vor
allem die industrialisierte Welt muss lernen, einfacher zu leben. Ganz
abgesehen von den weltweiten Unterschieden im Lebensstandard, können
wir den Sturm auf die Ressourcen der Welt nicht im gegenwärtigen
Tempo aufrechterhalten. Wenn wir es trotzdem tun, wird die Ökologie
auf diesem Planeten völlig zusammenbrechen. Es wird keine Bäume
mehr geben, das Wasser wird sogar noch stärker verschmutzt sein,
ebenso die Luft und der Boden, und wir werden an Vergiftung sterben. Mein
Meister sagt, dass die Umweltverschmutzung bereits die häufigste
Todesursache auf der Welt sei. Sie zerstört das Immunsystem und führt
dadurch zu verschiedenen tödlichen Erkrankungen. In zehn bis fünfzehn
Jahren wird der Planet fast unbewohnbar sein so tödlich wirkt
sich der Missbrauch der Ressourcen aus wenn wir nicht eine Richtungsänderung
vornehmen. (Benjamin Creme, aus: Die große Annäherung) Obgleich
meine Lehre einfach ist, wird sie euch die Notwendigkeit des Teilens der
Ressourcen und eines gemeinsamen Fundus aufzeigen, der allen Menschen
zur Verfügung steht, damit statt Gier Zusammenarbeit und Vertrauen
herrschen und die innere Göttlichkeit des Menschen sich manifestieren
kann. Nach dem Börsenkollaps wird die angemessene Versorgung aller Menschen mit Nahrungsmitteln Vorrang haben; an zweiter Stelle folgt die Bereitstellung angemessenen Wohnraums für alle; drittens medizinische Versorgung und Ausbildung für alle. Das sind elementare Menschenrechte, die allen Menschen zustehen, und doch gibt es kein Land der Welt, wo sie bereits alle als universale Rechte verankert sind. Wenn der wirtschaftliche Zusammenbruch eintritt, wird die Menschheit anfangen, ihre Einheit zu erkennen und die Notwendigkeit, zu kooperieren und die Ressourcen der Welt zu teilen. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas Mission, Band zwei) Die
neue Einfachheit Es
wird nicht mehr allzu lange dauern, bis eine Zeit kommt, wo die Menschen
mit Sicherheit wissen, dass sie Götter sind. Diese Göttlichkeit
wird sich als Brüderlichkeit beweisen und durch eine Kultur auszeichnen,
in der die Menschheit gottgegebene Fähigkeiten und Kräfte entfalten
wird. |