Die Wirtschaft der Zukunft



Angesichts der weltweiten Finanz- und Bankenkrise und ihrer Auswirkungen wollen wir auf die wirklichen Probleme der Menschheit und auf Lösungsmöglichkeiten aufmerksam machen, die von Maitreya und den Meistern der Weisheit empfohlen werden.
Es folgen Zitate von Maitreya aus Botschaften von Maitreya – dem Christus, und seinen Lehren in Share International, aus Artikeln von Benjamin Cremes Meister aus Worte eines Meisters sowie aus Benjamin Cremes Büchern. Sämtliche Zitate finden Sie in der Magazinausgabe von Share International, November 2008.

Nicht nur große Finanzinstitutionen taumeln in den Bankrott, die ganze Welt steht vor dem Konkurs – mental und spirituell. Die Welt befindet sich in einer sehr schweren Krise, und alle bisher erprobten Heilmittel haben versagt. Der Tumor muss erst aufbrechen, bevor die Heilung beginnen kann. (Maitreya, Share International, Juli/August 1992)

Die Menschheit geht durch eine große geistige Krise, weil wir nicht wissen, wer wir sind. Wir wissen weder, weshalb wir hier sind, noch kennen wir den tieferen Sinn des Lebens. Wir haben unsere Ehrfurcht vor dem Leben durch die Kommerzialisierung, die Marktwirtschaft und die Anbetung des Geldes ersetzt. Die Wirtschaft ist die neue Weltreligion, und diese Kommerzialisierung treibt uns an den Rand der Zerstörung. Die geistige Krise der Menschheit konzentriert sich in Politik und Wirtschaft und muss dort gelöst werden. (Benjamin Creme, aus: Die große Annäherung)

Kommerzialisierung
In den letzten zwei, drei Jahren [Ende der 1980-er Jahre] haben Kriege und Konflikte weltweit abgenommen, da die Supermächte von ihrer bisherigen Politik, durch Waffenlieferungen ihre eigenen Ziele und Interessen im Ausland zu fördern, Abstand genommen haben. Die Energie, die Soldaten auf die Schlachtfelder treibt und Kampfflugzeuge in den Himmel schickt, wurde abgestellt.
Aber diese Energie kann nicht einfach verschwinden; sie muss irgendwo hin. So ist sie in der Welt herumgezogen und hat plötzlich eine neue Brutstätte gefunden: die von den Marktkräften erzeugte Kommerzialisierung. Die Wirtschaft, die Seele der Kommerzialisierung, ist zum neuen Glaubensbekenntnis der Supermächte geworden. Sie stellt für die Welt eine ernste neue Bedrohung dar, die sogar das Überleben der Menschheit gefährden könnte. Das Wesen der Kommerzialisierung ist Gier, und sie wird alle Nationen in Mitleidenschaft ziehen. Diese negative Energie, die sich von den Schlachtfeldern zurückgezogen hat, ist eine blinde, gedankenlose Kraft, die eine sehr feindselige Welt schaffen wird. Die Politiker glauben zwar, dass die Kommerzialisierung die Zukunft der Menschheit sei, aber sie können diese Energie nicht kontrollieren. (Maitreya, Share International, April 1989).

Unter dem Druck der Marktkräfte sind die Regierungen in einen harten Konkurrenzkampf miteinander getreten und opfern dabei das Auskommen und das Wohlergehen ihrer Bevölkerung. Um wirtschaftlicher Effizienz willen werden Gesundheitsfürsorge und Bildung, einst Wahrzeichen eines zivilisierten Lebensstils, der Raubgier preisgegeben. Entwurzelt und ohne Hoffnung blicken Millionen Menschen verzweifelt in die Zukunft.
Von der “Logik des Marktes” verblendet, vollziehen die Ideologen ihr unseliges Ritual auf dem Rücken der seit jeher leidenden Armen. Dabei übersehen sie die unvermeidlichen Folgen ihres Wahns: den Kollaps der Strukturen, die sie eigentlich beherrschen wollen. Was immer sie tun, welchen Weg sie auch einschlagen, sie müssen erfahren, wie das Gesetz gegen sie arbeitet; Ursache und Wirkung sind eine unleugbare Tatsache.
Bald wird man die Überreste dieser Zivilisation als das sehen, was sie sind – die armseligen Trümmer des Unrechts und der Habgier. Bald werden die Menschen selbst die Macht übernehmen und sich auf ihre Rechte als Bürger der Welt und als Kinder Gottes berufen.
Die zentrale Krankheit des heute gültigen Systems besteht in Selbstsucht, Selbstgefälligkeit und Angst. Wo diese drei herrschen, nehmen Ausgrenzung und Ausbeutung, die Handlanger erbarmungsloser Habgier, zwangsläufig überhand.
Nur ein gründliches Nachdenken über Sinn und Zweck des Lebens kann die Menschen noch vor dem Abgrund bewahren. Nur mit einer neuen, realistischen Einstellung wird man den Schlüssel zu diesen Rätseln finden können. Wenn die bisherigen Tempel der Menschen, die Börsen der Welt, ins Wanken geraten und zusammenbrechen, wird sich der Schlüssel drehen und eine neue Schönheit offenbaren, die sich entfalten will.
Dann werden die Menschen erkennen, dass sie Brüder sind und im Dunkeln nach dem gleichen Leitstern suchen. Sie werden entdecken, dass der einzige Weg nach vorn nur ein gemeinsamer sein kann: Kooperation zum allgemeinen Wohl. Sie werden wieder verstehen, warum sie auf der Erde sind, und auf jede erdenkliche Weise versuchen, ihr Verständnis für den Plan in die Tat umzusetzen. (Benjamin Cremes Meister, aus “Die Lehrer sind bereit”, April 1993)

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Marktkräfte das Leben auf dem Planeten Erde regieren, denn sonst erwächst daraus ein Monster. Was macht ein Monster? Es frisst unablässig Tag und Nacht, ob es hungrig ist oder nicht. Die Marktkräfte dürfen nicht über das Leben eines Menschen bestimmen; sie haben ihren Platz, aber sie müssen aus einer Perspektive betrachtet werden, bei der die Individualität des Menschen unantastbar ist. (Maitreya, Share International, Juli/August 1991)

Der Druck der Marktkräfte ist überall in den reichen Ländern schon äußerst schmerzhaft zu spüren. Es ist fast unmöglich, durch New York, London, Paris, Tokio, Berlin oder sonst eine Stadt zu gehen, ohne über Leute zu stolpern, die im Freien schlafen müssen – das Heer der Obdach- und Arbeitslosen der Industrieländer. Das ist das Produkt der Marktkräfte. Zudem gibt es die Drogen und die Beschaffungskriminalität; 87 Prozent der Kriminalität in Amerika hat mit Drogen zu tun. Nahezu dasselbe gilt für Großbritannien und das übrige Europa. Wenn die Kriminalität steigt, nehmen auch die Drogen zu, und wenn die Drogenkultur zunimmt, wächst die Kriminalität – sie bedingen sich gegenseitig. Maitreya sagt, dass Leute, die unter Drogenmissbrauch leiden, an geistigem, an spirituellem Hunger leiden. Geistiger Hunger – eine Folge des Wettbewerbs – treibt die Leute in die Drogenabhängigkeit. [...] Wie lange, glauben wir, kann das noch so weitergehen? Wir müssen unseren Lebensstil ändern. Wir müssen die Angst, die sich im Konkurrenzkampf äußert, aus dem Bewusstsein der Menschheit tilgen. Wie sollen wir das anstellen? Wir müssen einen Weg finden. Wir können Maitreya fragen, und er wird uns sagen: “Vertraut mir, vertraut dem Leben, vertraut euch, vertraut Gott in euch und teilt die Ressourcen der Welt.” Sobald wir das Prinzip des Teilens annehmen und so Gerechtigkeit auf der Welt schaffen, werden wir dem Wettbewerb ein Ende setzen. (Benjamin Creme, aus: Die Kunst der Zusammenarbeit)

Die Menschen werden wieder die Spontanität und Vitalität, das Glücksgefühl und die Unbekümmertheit empfinden, wie Kinder sie haben, Erwachsene aber meist verloren haben, weil sie von Sorgen erfüllt sind: “Wie soll ich nur die Miete bezahlen, das Schulgeld, die Arztrechnung?” Die Leute ängstigen sich zu Tode. Die Sorgen lassen ihnen keine Ruhe mehr. Man nennt das Kommerzialisierung. Die Kommerzialisierung hat die Stelle des echten Lebens übernommen. Deswegen bezeichnet Maitreya sie als “gefährlicher als eine Atombombe”. Sie stiehlt den Menschen das Leben. Sie entzieht ihnen das Leben, bis der letzte Tropfen ausgequetscht ist wie aus einer Zitrone. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas Mission, Band drei)

Das Wesen der Marktkräfte sind Gier und Separatismus. Je mehr man von diesen Kräften abhängig ist, um so mehr entwickeln sie sich zu Gefängniszellen. Das führt zu geistigem Bankrott und zu mentalem Ungleichgewicht. (Maitreya, Share International, Juli/August 1990)

Spekulation
Die Menschheit leidet schon lange unter der Krankheit der Spekulation. Die Symptome dieser Krankheit sind Armut, Verbrechen, Drogenmissbrauch, Gewalt und Krieg auf der ganzen Welt. Die eigentliche Ursache ist die uralte Habgier des Menschen, die auf Separatismus und Angst beruht. Unter der Führung des Christus –Maitreyas – werden die Meister den Menschen helfen, das zu erkennen, und in ihnen ein besseres Gespür für ihre gegenseitige Abhängigkeit wecken. Allein schon die Präsenz Maitreyas wird wesentlich dazu beitragen, diesen Wandel zu ermöglichen.
Wenn die Menschheit dieses Gefühl der gegenseitigen Abhängigkeit entwickelt, wird sie ihre Furcht und damit auch ihre Habgier verlieren. Das geschieht natürlich nicht über Nacht, wird aber auch nicht allzu lange dauern. Der wirtschaftliche Zusammenbruch und die anschließende Transformation werden allen eine Lehre sein. Die relativen Einschränkungen einer umstrukturierten Wirtschaft werden in der Menschheit ein neues Realitätsverständnis wecken, sodass sich die Veränderungen als logisch und annehmbar erweisen. (Benjamin Cremes Meister in: Benjamin Creme: Maitreyas Mission, Band drei)

Der bevorstehende Börsenkrach ist eine Folge der Kommerzialisierung. Kommerzialisierung bedeutet, Geld zu scheffeln, während andere hungern. Wenn einem die “Kunst der Selbstsucht” beigebracht wird, kann man nicht mehr seiner Bestimmung folgen, die darin besteht, sich seiner selbst bewusst zu sein. [...] Diese Art von Kultur (die diese Zustände hervorbrachte) wird verschwinden. Das Ende der Kommerzialisierung steht nun bevor. Da und dort wird es noch “Spielecken” geben, um gewisse Gemüter beschäftigt zu halten, aber im Allgemeinen werden die Börsen, wie man sie jetzt betreibt, in der neuen Gesellschaft keinen Platz mehr haben. (Maitreya, Share International, Mai 1989)

Die Börse wird dazu benutzt, das finanzielle Ranking von Unternehmen zu ermitteln – allerdings nur auf dem Papier. Solange ein Unternehmen an der Börse eine gute Platzierung hat, solange die Aktien steigen, werden Leute investieren, weil es eine gute Anlage ist. Wenn die Aktien fallen, verkaufen sie. Sie spekulieren. Deshalb steigen und fallen die Aktien. Die Leute tun nichts. Sie leihen einfach einem Unternehmen für eine gewisse Zeit ihr Geld zu einem bestimmten Prozentsatz. Sie lehnen sich zurück. Sie leben von ihren Gewinnen. Sie verdienen ihr Geld mit Nichtstun. Das Ganze baut auf der Lüge auf, dass man etwas für nichts bekommt. Aber das ist nicht der Fall. Der Preis, den die Welt zahlt, ist enorm – der Verlust von Arbeitsplätzen und der Kummer, der entsteht, wenn Familien plötzlich niemanden mehr haben, der für sie sorgen kann, weil der Ernährer arbeitslos geworden ist. (Benjamin Creme, aus: Die große Annäherung)

Wie schon früher angekündigt (Share International, Dezember 1988) wird ein weltweiter Börsenkrach in Japan seinen Anfang nehmen. Maitreya erklärt immer wieder: Ein Börsenkrach ist unvermeidlich. Das Ende ist in Sicht. Die Börsen sind wie Spielkasinos, wo jeder danach “süchtig” ist, immer noch mehr Geld zu machen. Man versteckt sogar seinen Reichtum und schafft dadurch eine kriminelle Atmosphäre. Das ist eine Blase, die bald platzen wird. (Maitreya, Share International, Juni 1989)

Ein notwendiger Wandel
Bislang hat Maitreya einen Zyklus abgewartet, der die bestmögliche Reaktion der Menschheit auf das, was er zu sagen und zu geben hat, möglich macht. Er weiß, dass der bestmögliche Zyklus mit dem Kollaps der Weltbörsen beginnen würde. Das würde die Menschheit zum ersten Mal mit der Realität konfrontieren und unsere Erwartungen ganz und gar verändern. Solange das nicht geschieht, stehen die Taten und Erwartungen der Westmächte mit den Plänen Maitreyas in krassem Widerspruch. Doch unter dem Gesichtspunkt der Evolution der Menschheit, ihres Bewusstseinswandels und daher auch der Werte, die die Menschheit braucht, um unter dem Banner Maitreyas weiterzukommen, ist ein Börsenkrach unumgänglich. Wir müssen auf seine Ideen positiv reagieren: Gerechtigkeit, Freiheit und Teilen für alle Menschen auf der Erde, nicht nur für die Westmächte. Das erfordert eine Auflösung der existierenden sozioökonomischen Struktur, die bisher noch nicht erfolgt ist. (Benjamin Creme, aus: Die Kunst der Zusammenarbeit)

Nach diesem Zusammenbruch wird es die erste Pflicht der Regierungen sein, für eine richtige Ernährung der Menschen zu sorgen. Zweitens muss sie allen angemessenen Wohnraum zur Verfügung stellen. Die nächsten Prioritäten sind Gesundheit und Bildung. Investitionen in diesen Bereichen werden allmählich in aller Welt vorgenommen, und erst an letzter Stelle steht die Verteidigung. Kurz gesagt, der Börsenkollaps wird zu einer Neuordnung der Prioritäten führen. (Maitreya, Share International, Dezember 1988)

Die Vorstellung, Politiker seien die “Herren des Universums” nimmt ein Ende. Die Politiker erkennen jetzt, daß der Wille des Volkes für das Glück und die Sicherheit der Gesellschaft wichtig ist. [...] Dogmatisch an beispielsweise die Marktkräfte zu glauben, bedeutet, an die Kräfte der Zerstörung zu glauben, die wie eine losgelassene Schlange ohne Augen sind. Die Marktkräfte spalten: Die einen werden glücklich, die anderen unglücklich. Das erzeugt Widersprüche und Chaos. (Maitreya, Share International, Juni 1989)

Wildniserfahrung
Die Stimme des Volkes verschafft sich allmählich Gehör – die Menschen erkennen langsam, dass die Politiker sie im Stich gelassen haben... Die Menschen, die gezwungen sind, auf der Straße zu leben, oder die Schwierigkeiten haben, ihre Hypotheken abzuzahlen, sagen, dafür hätten sie diese Politiker nicht gewählt. (Maitreya, Share International, November 1989)

Der jüngste Börsenkrach geht nicht auf Maitreyas Einfluss zurück, sondern ist die Folge unseres widersinnigen Wirtschaftssystems. Spekulation, die Grundlage der Börsenaktivitäten, ist eine der ausgeprägtesten Krankheiten unserer heutigen Gesellschaft. Die “Wildniserfahrung” ist die freiwillige Umkehr der Menschheit zu einer einfacheren Lebensweise, um die Exzesse und Ungereimtheiten des krassen Materialismus abzulegen. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas Mission, Band zwei)

Die Wildniserfahrung bedeutet, vor allem für den Westen, die Bereitschaft zu einer einfacheren Lebensweise, damit alle Menschen leben können. In der Tat wird eine der Aufgaben des Christus darin bestehen, die Menschheit von der Verblendung des Materialismus zu befreien, Diese Verblendung, dieser irreale Nebel, verhindert, dass der Mensch erkennt, wer er in Wirklichkeit ist und worin der Sinn seines Lebens besteht. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas Mission, Band eins)

Wir werden die Zähmung der Marktkräfte erleben, die zum Glaubensbekenntnis sehr vieler Politiker wurden, doch viele Menschen ihrer Gesundheit und ihres Wohlstands beraubt haben. Aber jetzt wachen die Menschen im Namen der Menschlichkeit auf. Der Reichtum der Nationen wird unter allen aufgeteilt werden. (Maitreya, Share International, März 1992)

Im kommenden Zeitalter wird die Menschheit verschiedene Methoden entwickeln, um die Probleme, die bei der Umsetzung des Prinzips des Teilens entstehen, zu bewältigen. Dabei wird jede Phase der Entfaltung dieses kostbaren Prinzips den Menschen seinem Ursprung näher bringen. Allmählich wird man eine neue Menschheit erleben, die mehr und mehr in der Lage ist, ihr göttliches Potenzial zu verwirklichen.
In der ersten Phase wird das Wesentliche die Umverteilung sein, das heißt, jede Nation wird den Teil ihrer Ressourcen, der ihren Eigenbedarf übersteigt, in einen gemeinsamen Haushalt einbringen. Mit einem ausgeklügelten Tauschsystem werden die Nationen die Güter der Welt unter sich verteilen, bis die dem Menschen innewohnende Göttlichkeit den Wunsch nach einfacheren Wirtschaftsmethoden weckt. (Benjamin Cremes Meister: “Teilen”, Februar 1982)

Vor allem die industrialisierte Welt muss lernen, einfacher zu leben. Ganz abgesehen von den weltweiten Unterschieden im Lebensstandard, können wir den Sturm auf die Ressourcen der Welt nicht im gegenwärtigen Tempo aufrechterhalten. Wenn wir es trotzdem tun, wird die Ökologie auf diesem Planeten völlig zusammenbrechen. Es wird keine Bäume mehr geben, das Wasser wird sogar noch stärker verschmutzt sein, ebenso die Luft und der Boden, und wir werden an Vergiftung sterben. Mein Meister sagt, dass die Umweltverschmutzung bereits die häufigste Todesursache auf der Welt sei. Sie zerstört das Immunsystem und führt dadurch zu verschiedenen tödlichen Erkrankungen. In zehn bis fünfzehn Jahren wird der Planet fast unbewohnbar sein – so tödlich wirkt sich der Missbrauch der Ressourcen aus – wenn wir nicht eine Richtungsänderung vornehmen. (Benjamin Creme, aus: Die große Annäherung)

Obgleich meine Lehre einfach ist, wird sie euch die Notwendigkeit des Teilens der Ressourcen und eines gemeinsamen Fundus aufzeigen, der allen Menschen zur Verfügung steht, damit statt Gier Zusammenarbeit und Vertrauen herrschen und die innere Göttlichkeit des Menschen sich manifestieren kann.
Diese Manifestation, meine Freunde, muss zügig vorankommen, denn ohne sie sähe die Zukunft des Menschen tatsächlich finster aus.
Die Menschheit steht vor einer schweren Entscheidung.
Meine Liebe erzeugt eine Polarisierung der Standpunkte; das ist das Schwert, das ich führe.
Macht euch bewusst, meine Freunde, wo ihr steht, und nehmt mein Licht in euch auf.
(Maitreya, aus Botschaft Nr. 64)

Nach dem Börsenkollaps wird die angemessene Versorgung aller Menschen mit Nahrungsmitteln Vorrang haben; an zweiter Stelle folgt die Bereitstellung angemessenen Wohnraums für alle; drittens medizinische Versorgung und Ausbildung für alle. Das sind elementare Menschenrechte, die allen Menschen zustehen, und doch gibt es kein Land der Welt, wo sie bereits alle als universale Rechte verankert sind. Wenn der wirtschaftliche Zusammenbruch eintritt, wird die Menschheit anfangen, ihre Einheit zu erkennen und die Notwendigkeit, zu kooperieren und die Ressourcen der Welt zu teilen. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas Mission, Band zwei)


Die neue Einfachheit
von Meister —, durch Benjamin Creme

Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis eine Zeit kommt, wo die Menschen mit Sicherheit wissen, dass sie Götter sind. Diese Göttlichkeit wird sich als Brüderlichkeit beweisen und durch eine Kultur auszeichnen, in der die Menschheit gottgegebene Fähigkeiten und Kräfte entfalten wird.
Inspiriert von Christus und den Meistern werden die Menschen Kenntnisse und Einsichten gewinnen, die ihnen einen Ausblick auf ein neues Lebensgefühl und einen neuen Lebenssinn eröffnen. Daraus ergeben sich unweigerlich neue Formen, neue Lebens- und Arbeitsweisen, neue Produktionsmethoden, neue Motive und Ziele, an denen man die Errungenschaften der Menschen messen wird. Diese völlig neue Lebenseinstellung wird sich in neuen mitmenschlichen Beziehungen und neuen Ritualen widerspiegeln.
Anfangs werden die Veränderungen noch langsam vor sich gehen; doch sie werden zunehmen und allmählich die Welt umgestalten. Jede Nation wird mit ihren spezifischen Fähigkeiten zu einer neuen Weltharmonie beitragen. Vor allem aber wird ein neuer Geist des guten Willens die Menschen motivieren und zu einem echten, dauerhaften Frieden führen. So wird es sein. So wird die “Sehnsucht aller Völker” mitten unter uns Wirklichkeit. Auf diese Weise werden sich die Menschenkinder als Gotteskinder erfahren.
Viele warten auf die Manifestation eines großen Lehrers, eines Avatars, eines Führers, der sie sicher durch das Labyrinth der gegenwärtigen Schwierigkeiten und Gefahren lotst und ins “gelobte Land” führt, “in dem Milch und Honig fließen”, in ein Land des Überflusses und der Fülle. Diese Vorstellung von dem großen Lehrer ist nicht ganz falsch, doch spiegelt sich darin auch eine zutiefst materialistische Anschauung. Gewiss wird es Überfluss geben, der dem Menschen neues Leben auf allen Ebenen bringt. Dieses “neue Leben” ist ein spirituelles Geschenk des Kosmos, für das der Christus steht und das allen Menschen gilt. Aber ein Land der Fülle könnte schon heute für jeden Menschen möglich sein. Man muss nicht erst auf einen Avatar warten, um die herrschenden Übel zu beseitigen. Kein Retter ist nötig, wo sich der Mensch selbst helfen kann. “Nehmt euch die Bedürfnisse eures Bruders zum Maßstab eures Handelns und löst die Probleme der Welt.” So sprach der Christus und umriss damit die einfachen Schritte zu Gerechtigkeit und Wohlstand für alle. Viele erwarten von dem Avatar, dass er ihre individuellen Leiden kuriert, und vergessen dabei, dass die Heilung in ihrer Hand liegt. “Kein Mensch ist eine Insel”, noch war er je dafür bestimmt, denn wenn die Grundbedürfnisse aller befriedigt werden, wird es dem Einzelnen ebenfalls gut gehen.
Wohlstand ist ein Zustand, “in dem niemand Mangel leidet”, in dem es weder sehr Reiche noch sehr Arme gibt. Von diesem segensreichen Stadium sind die Menschen heute noch weit entfernt, solange Luxus und Hungersnot Tür an Tür wohnen.
Der Christus wird die Menschen zu einer neuen Einfachheit ermutigen, um alles brüderlich zu teilen. Zusammenarbeit wird der Grundton dieses einfachen Lebens sein; und das Teilen der Ressourcen wird auf der Tagesordnung stehen. So wird die Göttlichkeit des Menschen sich manifestieren und der große Plan durch die Menschen erfüllt werden.
Damit beginnt jetzt ein großes Abenteuer für die Menschen, das sie zu den höchsten Höhen führen wird. Die Einfachheit wird das Merkmal dieses neuen, reichen und wieder sinnerfüllten Lebens sein. Aus den “Wassern des Lebens”, die dem Zeitalter des Wassermanns entspringen, wird den Menschen die geistige Fülle zufließen, nach der sich alle im Herzen sehnen.
So wird man die Probleme Geld und Macht, Privilegien und Prestige auf eine ganz neue Weise angehen. Der Wunsch zu dienen wird den Wunsch nach Gewinn ablösen und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit die zerstörerische Habgier verdrängen. Jeder kann mithelfen, diese neue Freiheit zu schaffen. Alle, die spüren, was in dieser Zeit vor sich geht, sind gefordert, ihre Aufgabe gut zu machen.
Wo immer ihr heute hinblickt, seht ihr die Ergebnisse des Wandels.
Vieles geschieht, was Furcht erregt, aber ihr habt nichts zu befürchten, meine Freunde, solange ich bei euch bin, denn ich verkörpere den Willen Gottes.
Sein Plan sieht einen Wandel vor, der die Zerstörung alter Formen erfordert.
Das, meine Freunde, ist unvermeidlich und führt in eine neue Schönheit.
(Maitreya, aus Botschaft Nr. 110)


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