Meine
Freunde, auch ihr könnt das Teilen in euer Leben integrieren; dieses göttliche
Prinzip sollte euch als Leitgedanke selbstverständlich sein. Lehrt eure Kinder,
die Kleinen, zu teilen und ermöglicht es ihnen, das Gute zu entwickeln. Meine
Aufgabe ist es, alle Menschen zu erleuchten, Unwissenheit in echtes Wissen und
in Vertrauen zu verwandeln; die Menschen zu lehren, dass hinter allem, was sie
sehen, nur eine Wirklichkeit steht; und sie so zu Gott zu führen. (Maitreya,
aus Botschaft Nr. 127)
Wenn Maitreya vor die Weltöffentlichkeit
tritt, wird er den Menschen den Anbruch eines neuen Zeitalters verkünden.
In dieser kommenden Zeit wird der Mensch Höhen erreichen, von denen die jetzt
Inkarnierten nicht einmal träumen. Neue Lehren werden nach und nach zu neuen
Erkenntnissen, neuen Inspirationen und einer neuen geistigen Klarheit führen.
Aus Hoffnungen werden Gewissheiten, aus Ängsten wird Vertrauen und aus Ignoranz
Weisheit. (Benjamin Cremes Meister, aus "Die kommende Zeit", Share
International, Juni 1987)
Hoffen heißt,
voller Vertrauen in das Leben zu sein. Das soll nicht heißen, dass alles
glatt geht. Es bedeutet nicht, dass Sie es im irdischen Leben leicht haben werden,
oder dass etwa die Medien, wenn Sie mit ihnen Kontakt aufnehmen wollen, sofort
reagieren werden, und dass die Leute, die Sie versuchen anzurufen, immer erreichbar
sind, und Sie es nicht noch einmal versuchen müssen. Viele meinen, dass sie
dann, wenn alles leicht und glatt verläuft, auf der richtigen Spur sind.
Den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, ist nicht unbedingt die richtige
Lebensweise. Es ist die Kunst, sich mal auf dem Weg des geringsten, mal auf dem
des größten Widerstandes für die jeweils richtige Handlung zu
entscheiden, die eine Spannung erzeugt, die wir Dienst nennen: das Feuer, den
Eifer, die zum wirklichen Dienst gehören. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas
Mission, Band zwei)
Wenn der Ruf zum Dienst erklingt,
obliegt es jedem ernsthaften Jünger, diese Gelegenheit mit beiden Händen
zu ergreifen. Selten wird dieser Ruf wiederholt, die Meister verschwenden ihre
Zeit nicht. "Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt"
soll heißen: "Viele werden aufgerufen, aber nur wenige reagieren darauf."
Diese
Aussage betrifft den großen Dienst; nur diese Auserwählten begreifen,
dass es ein Segen ist, dem Plan zu dienen. Dienst ist die heilige Pflicht, die
es dem Jünger ermöglicht, seinen Aufenthalt auf dieser Erde um viele
Leben zu verkürzen. Das wissen viele und doch scheuen sie schon vor der leichtesten
Aufgabe zurück. Viele vergessen das Versprechen, das sie vor langer Zeit
gegeben haben, und gehen über ihr inneres Unbehagen achtlos hinweg. Nicht
ohne Grund schütteln die Meister traurig den Kopf und begeben sich von Neuem
auf die Suche unter den wartenden Lichtern.
Nicht alle, die dienen, sind sich
dessen bewusst. Ihre Reaktion auf den Ruf der Seele oder der Meister ist so instinktiv,
dass sie sich kühn hineinstürzen, ohne lange darüber nachzudenken.
Sie sind so wenig auf sich bezogen, dass die Bedürfnisse der Welt ihr einziges
Anliegen sind. Sie dienen mit jedem Atemzug, aber gemessen an dem, was diese Zeit
braucht, sind es tatsächlich nur wenige. Wir auf der inneren Seite halten
nach jenen Ausschau, die etwas über den Plan wissen und vernünftige
Prioritäten setzen. Wir suchen die, deren Eifer groß ist und deren
Herz in Liebe und Opferbereitschaft glüht. Solche tapferen Leute begrüßen
wir in unserer Mitte und bieten ihnen mit Freuden ein Betätigungsfeld an.
Dann ziehen wir uns zurück und schauen zu. Und immer wieder geraten die ersten
Gehversuche bald ins Stocken. Nur allzu oft schlägt ihre frohe Erwartung
in Langeweile und in Zweifel um, die hochgesteckten Ziele schwinden und lösen
sich auf.
Mangelndes Vertrauen spielt eine große Rolle bei diesem traurigen
Geschehen. Ohne Vertrauen lässt sich nichts von Dauer schaffen, und aus Mangel
an dieser einen Qualität haben schon viele aussichtsreiche Jünger versagt.
Nicht umsonst haben die Lehren zu allen Zeiten betont, wie notwendig Vertrauen
ist, und es als das Kernstück des Dienstes bezeichnet. (Benjamin Cremes Meister,
aus "Aufruf zum Dienst", Share International, September 1991)
Man
darf die Entwicklung des Bewusstseins niemals beschleunigen. Selbst wenn man weiß,
wie die Bewusstseinsentwicklung eines Kindes forciert werden könnte, sollte
man es keinesfalls tun. Wenn man ein natürliches Wachstum zulässt, gerät
der Verstand nicht aus dem Gleichgewicht
In den Köpfen und Herzen der
Menschen auf der ganzen Welt herrscht Leid. Die Konditionierungen sind so stark,
dass man geneigt ist, den Glauben und das Vertrauen in das Leben zu verlieren.
(Maitreya, Share International, Dezember 1990
Seid
trotz des allgemeinen Chaos und der Spannungen unbesorgt. Furcht ist in der jetzigen
Situation fehl am Platz, begreift sie als Erprobung eures Vertrauens. (Benjamin
Cremes Meister, aus "Der Sieg ist gewiss", Share International,
Februar 1984)
Wer mich kennenlernen möchten,
muss nach einem einfachen Mann suchen, nach einem Bruder und Freund, nach einem
Lehrer und Berater, nach einem, der Gott und die Menschen liebt. Wenn ihr mich
seht, werdet ihr erkennen, dass Licht, Liebe und Willen Gottes Wesen sind. Wenn
diese göttlichen Aspekte sich in euch widerspiegeln, kann ich durch euch
wirken. Ich brauche euch. Ich brauche euch alle, um die Welt gemeinsam wiederaufzubauen,
um den Menschen ihr Vertrauen und ihre Freude wiederzugeben, um den Bedürftigen
dieser Erde das Lebensnotwendige zu ermöglichen und damit das Gleichgewicht
wiederherzustellen. Meine Aufgabe ist es, euch die Methode zu zeigen; eure ist
es, zu handeln und meinen Plan umzusetzen. Ich weiß, dass ich euch vertrauen
und mich an euch wenden kann. Meine Liebe umfängt euch alle. (Maitreya, aus
Botschaft Nr. 76)
Wenn ihr uns seht, werdet ihr Menschen
begegnen, die die Reise zurück zu Gott schon vor euch gemacht haben. Ihr
werdet göttliche Merkmale bei uns erkennen, die auch in euch angelegt sind.
So werdet ihr von eurer zukünftigen Herrlichkeit erfahren. Wir werden euch
inspirieren, aus dem gegenwärtigen Chaos eine neue Ordnung zu entwickeln.
Aus Hass und Spaltung werden wir Harmonie und Frieden schaffen, und Zweifel und
Angst in Lebenssinn, Vertrauen und Freude verwandeln. (Benjamin Cremes Meister,
aus "Mitarbeiter Gottes", Share International, November 1984)
Maitreya
sagt: "Ihr dürft euer Vertrauen nicht verlieren. Behaltet das Ziel im
Auge. Ich bin bei euch. (Maitreya, Share International, Juli/August 1991
Wo
keine Angst herrscht, herrscht auch kein Wettbewerb. Verabschieden wir uns von
der Angst, erhalten wir ihr Gegenteil: Liebe, Vertrauen und Zuversicht. Wird uns
das genommen, erleiden wir Schaden. Wenn Mutter und Vater in unserer Erziehung
dieses grundlegende Vertrauen in das Leben zerstören - dieses Urvertrauen,
diese Liebe und den kooperativen Geist des guten Willens, mit dem wir alle geboren
werden, der gefördert oder aber durch Angst und daher Wettbewerb ersetzt
werden kann -, dann wird das Konkurrenzverhalten zum Bestandteil unseres Bewusstseins.
(Benjamin Creme, aus: Die Kunst der Zusammenarbeit)
Sobald
die Menschen den Christus persönlich sehen, werden sie sehr schnell eine
neue Einstellung zum Leben und seinen Problemen gewinnen. Sie werden begreifen,
dass der Mensch sich seine Schwierigkeiten selbst schafft, dass sie ihm selbst
und nicht einem lieblosen Gott oder sinnlosen Zufällen zuzuschreiben sind.
Ein
neues Verantwortungsbewusstsein wird in den Menschen den Impuls wecken, zum größeren
Wohle aller zu handeln. Kooperation, Fürsorglichkeit und gegenseitiges Vertrauen
werden die gegenwärtige Ichbezogenheit bald ablösen und in der Evolution
der Menschheit eine neue Phase einleiten.
Das neue Bewusstsein breitet sich
unaufhaltsam aus. Wer genauer hinschaut, kann schon erkennen, dass die Menschheit
erwachsen wird, ihre Situation erkennt und sich auf Wandel einstellt.
Nichts
kann diesen Umschwung mehr aufhalten, wenn die Menschen sich unter Maitreyas Inspiration
als Einheit erfahren. Ihr Abgrenzungsbedürfnis wird sich mit der Zeit legen,
wenn sie die wirklich drängenden Aufgaben des Wiederaufbaus und der Hilfeleistung
gemeinsam in Angriff nehmen. Der Tag, an dem alle den Christus sehen werden, rückt
näher. Unter welchem Namen sie ihn erwarten, spielt keine Rolle; sein Name
ist Liebe und als solcher hat er sich allen wahren Menschen tief im Herzen eingeprägt.
(Benjamin Cremes Meister, aus "Sein Name ist Liebe", Share International,
Dezember 1989)
Die Zeichen der Präsenz Maitreyas
in der Welt werden weiterhin zunehmen. Er wird die Welt mit Ereignissen überfluten,
die mit dem Verstand nicht zu begreifen sind. Die Zeichen sind für diejenigen
von uns gedacht, die sie brauchen - um uns in unserem Vertrauen, unserem Mut und
unserer Gewissheit zu bestärken, damit wir die Selbstgefälligkeit ablegen
und gemeinsam die Myriade notwendiger Rettungsaufgaben in der Welt in Angriff
nehmen können. (Maitreyas Mitarbeiter, Share International, Januar/Februar
1988)
Die Menschheit ist zutiefst abergläubisch,
voller Angst und Zweifel. Selbst die, die eine solches Ereignis [Maitreyas Rückkehr]
für möglich hielten, tun es lieber nicht, weil sie wissen, dass das
den Status quo erschüttern würde, sie aber daran nicht rütteln
wollen. So ziehen sie es vor, keine Energie zu investieren, obwohl sie daran glauben,
dass Maitreya in der Welt ist. [...]
Viele Menschen können sich mit dem
Wort Vertrauen nicht anfreunden, weil das für sie bedeutet, an etwas zu glauben.
Aber Vertrauen hat nichts mit Glauben zu tun, es ist ein Seinszustand. Vertrauen
entsteht dann, wenn Sie der sind, der Sie sind. Wenn Sie sich auf Ihrer Ebene
als Seele erweisen können und mit Ihrer Seele in ständiger Verbindung
stehen, entsteht Vertrauen. Sie können gar nicht anders als vertrauen, weil
das eine Eigenschaft der Seele ist. [...]
Wenn Sie intuitiv wissen, dass etwas
wahr ist, und wenn diese Erkenntnis nicht mentalen Konstrukten anderer Leute und
deren Ideen und Hoffnungen entspringt, sondern auf Ihrer eigenen inneren Verbindung
mit Ihrer Seele beruht, die Ihnen sagt: das ist wahr - dann ist Vertrauen nicht
nur eine Möglichkeit, sondern eine Gewissheit. Es ist keine Entscheidungsfrage.
Wenn Sie vor der Wahl stehen und sich entscheiden, dieses oder jenes zu glauben,
hat das nichts mit Vertrauen zu tun. Wirkliches Vertrauen entsteht nur dann, wenn
Sie sich nicht mehr entscheiden müssen, wenn nicht mehr dieses oder jenes
zur Debatte steht. Nur dann, in der unmittelbaren Erfahrung, dass etwas wahr ist,
kann Vertrauen wachsen. Solange Sie mit Ihrer Seele in Verbindung bleiben, wird
Ihr Vertrauen stark und unerschütterlich und so wahr wie im Augenblick seiner
Entstehung sein. Vertrauen schwindet nicht. Was verloren geht, ist der Glaube:
Ihr Glaube, Ihr Nicht-Glaube an die Wiederkehr. Er kommt und geht und hat mit
Vertrauen nichts zu tun. Glauben ist ein Produkt des Verstandes, nicht der Seele.
Das, was Produkt des inneren Wissens und Seins der Seele ist, kann nicht verschwinden.
Das nennt man Vertrauen. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas Mission, Band
zwei)
Viele Hindernisse stehen dem Fortschritt im
Wege, doch keines hemmt ihn mehr als die Angst. Furcht vor dem Versagen, Furcht
vor der Lächerlichkeit, vor Leid, Bestrafung und Schmerz - das sind die Hürden,
die es auf dem Weg zur Freiheit zu überwinden gilt. Auf einem felsigen Gebirgspfad
muss man einen sicheren Tritt haben. Die Angst verkrampft den Geist und lähmt
den Instinkt, Gefahren zu erkennen. Es gibt kein größeres Hindernis
als die Angst. Sie behindert den eigentlichen Lebensfluss. Sie zerstört jede
Hoffnung und ist die größte Gefahr für Wohlbefinden und Gesundheit.
Schwört der Angst ab und baut wieder Vertrauen in euch auf. Besiegt die Furcht
und macht der Qual des Zweifelns ein Ende. Wissen verbannt die Angst. Wappnet
euch daher mit Wissen und Vertrauen. [...]
Diese gewaltige Aufgabe erfordert
Mut. Viele Herausforderungen müssen bestanden werden. Es ist weder leicht,
die Welt von Grund auf zu ändern, noch eine neue Welt auf den Ruinen der
Vergangenheit aufzubauen. Habt deshalb Mut und gestaltet eure Welt neu. Legt eure
Angst ab und heißt die Zukunft mit offenen Armen willkommen.
Habt auch
Geduld, denn die Fundamente des Neuen müssen auf Fels und auf Vertrauen gegründet
sein. Hütet die besten Qualitäten der Vergangenheit wie einen Schatz
und stellt die alten Wegweiser wieder auf, sonst verfehlt der Mensch seinen Weg.
In
früheren Zeiten bot sich dem Menschen immer wieder die Gelegenheit zu wachsen,
aber er versäumte stets den rechten Augenblick. Bereitet euch darauf vor,
eure Zukunft in die Hand zu nehmen und eine wunderbare Welt zu schaffen. Gebt
die Hoffnung nicht auf und macht euch mit Freude und Liebe an die Arbeit, denn
ihr wisst, welche Zukunft euch erwartet. [...]
Erlaubt uns, eure Schritte in
die Zukunft zu lenken, die euch weiterbringen wird. Arbeitet voller Hoffnung und
Vertrauen mit uns zusammen und vollendet euren Weg. Lasst eure Ängste hinter
euch. Lasst euch durch unser Beispiel ermutigen, denn auch wir haben die Mühen
und Gefahren dieses Pfades selbst erlebt. (Benjamin Cremes Meister, aus "Der
Weg in die Zukunft", Share International, September 1985)
...
denn Vertrauen ist etwas anderes: eine innere oder intuitive Erkenntnis und kontinuierliche
Verbundenheit, nicht bloß der Glaube an dieses oder jenes Dogma. (Benjamin
Creme, aus: Maitreyas Mission, Band eins)
Von
Zeit zu Zeit denken die Menschen über den Begriff der Liebe nach. Die Idee
der Liebe als natürlicher Instinkt, der nach Ausdruck verlangt, beschäftigt
die Menschen, und man bemüht sich schon seit Jahrtausenden, diesen Gedanken
mit Argumenten und Diskursen zu beweisen. Die Vorstellung, dass Liebe irgendetwas
Grundlegendes im Menschen sein muss, findet immer Zustimmung. Ist es da nicht
merkwürdig, dass im Alltag von Liebe nicht viel zu spüren ist?
Die
Menschen leben fast ausnahmslos in Angst. Sie empfinden die Welt und das Leben
als Bedrohung und umgeben sich zum Schutz mit einem Panzer - und schränken
damit ihre Fähigkeit zu lieben ein. Die Liebe verkümmert und stirbt
in ihnen oder verbirgt sich hinter Aggressionen und Hass. Ist der Mensch der Liebe
beraubt, wird er krank. Im Bewusstsein seines inneren Wertes, den er nicht zum
Ausdruck bringen kann, projiziert er seine Ängste und Hassgefühle auf
seine Nachbarn und die Umwelt.
Wo Liebe regiert, herrscht Harmonie. Ohne Harmonie
entsteht kein Vertrauen, und ohne Vertrauen kommt nichts zustande. Furcht verhindert
den Ausdruck der Liebe. Liebe vernichtet die Furcht. Wenn der Mensch seine Liebe
nur so weit zeigen will, wie es die Angst ihm erlaubt, dann verliert er sich.
Im Treibsand verirrt, ziehen ihn seine Kämpfe nur noch tiefer hinein.
Worin
besteht nun die Rettung? Um lieben zu können, muss der Mensch vertrauen können.
Wo kein Vertrauen ist, kann auch keine Liebe sein. In einem vertrauensvollen Herzen
entsteht Liebe von selbst, da sie die wahre Natur des Menschen ist. Lernt daher
zu vertrauen und demonstriert eure Liebe, deren Leuchtkraft stets präsent
ist. Vertrauen heißt, das Leben mit all seinem Schmerz und all seiner Schönheit
zu akzeptieren. Vertrauen ist die Gewissheit, dass alles sich zum Guten wendet
und dem Gesetz untersteht, und dass dieses Gesetz gerecht angewendet wird. Lernt
zu vertrauen und vertreibt die Furcht. Verbannt diese hinderlichen Mechanismen
für immer aus eurem Leben und öffnet der Liebe Tür und Tor.
Wer
liebt, zieht unbegrenzte Möglichkeiten an. Der Magnet der Liebe zieht alles
an, was die gleiche Schwingung hat und zum Leben notwendig ist. Daher ist die
Liebe die Hebelkraft der Evolution.
Man stelle sich eine Welt ohne Liebe vor:
Eine grauenhafte Vorstellung, die jedem widerstrebt. Warum wohl? Instinktiv weiß
der Mensch, dass Liebe eine Notwendigkeit ist, und er wird bald begreifen, warum
sie das ist. Er wird allmählich erkennen, dass die Liebe ihn in einer unendlichen
Kette mit allen anderen verbindet, und dadurch, zunächst vielleicht noch
zögernd, zu vertrauen beginnen. Schritt für Schritt wird er seine Ängste
besiegen. Dann wird er den segensreichen Zustand erreichen, in dem kein Raum für
Angst ist, in dem ruhig die Liebe thront und allen, die sich ihr nähern,
ihre Gnade erweist.
Dann werden Leben und Liebe für den Menschen ein und
dasselbe sein. Er muss sich der Angst, der Tyrannei der Angst, widersetzen und
sie überwinden. Vertrauen erzeugt Liebe und macht die Angst zunichte, da
es das Göttliche zum Vorschein bringt, das für immer in uns wohnt. Vertrauen
und Glaube sind eins, sie spiegeln die innere Göttlichkeit wider. Vertraut
dem Göttlichen in euch, lasst es leuchten, strahlt diese Liebe aus und erfahrt
das Ende der Angst. (Benjamin Cremes Meister, aus "Lieben ist eine Notwenigkeit",
Share International, Juni 1986)
Das Evangelium
entspricht in seinen Grundzügen den Tatsachen, aber in den Einzelheiten ist
es rein symbolisch und/oder auch verzerrt. Gleichwohl wurde Jesus hin und wieder
von einigen Jüngern erkannt. Die Geschichte von Thomas, der seinen Finger
in die Seite legt, ist symbolisch zu verstehen - das fand so nicht statt. Es soll
zeigen, wie notwendig Vertrauen ist. (Benjamin Creme, aus: Maitreyas Mission,
Band drei)
An dieser Wende ihres Lebens wartet auf
die Menschheit eine gewaltige Aufgabe: die Befreiung der Welt von uralten, falschen
Denkgewohnheiten und Lebensweisen; eine grundlegende Änderung der sozialen
Verhältnisse, die die Menschen erstmals von Angst befreien wird - der Angst
vor Mangel, vor Krieg, vor Krankheit und Tod. Wahrhaftig eine enorme Aufgabe,
aber aller Anstrengung wert, da sie eine neue Lebendigkeit, neue und wohltuende
Beziehungen zwischen den Menschen und eine Welt zustande bringen wird, in der
die Prinzipien der Gerechtigkeit, der Brüderlichkeit, des Teilens und der
Liebe herrschen werden. Welches Ziel könnte für die Menschen schöner
sein als eine solche Welt zu schaffen? (Benjamin Cremes Meister, aus "Gesundheit
und Heilung" (Teil 2), Share International, November 1982)
...
ich möchte euch mitnehmen in das neue Land - ein Land der Liebe, des Vertrauens,
der Schönheit und der Freiheit. Ich werde euch dorthin begleiten, wenn ihr
mit mir übereinstimmt und euch meiner Führung anvertraut.
Wenn ihr
das wollt, werden wir zusammen eine neue Welt aufbauen: Eine Welt, in der die
Menschen ohne Furcht, ohne Misstrauen und ohne Spannungen leben können, in
der sie die Gaben der Erde miteinander teilen und gemeinsam die beglückende
Einheit mit unser aller Ursprung erleben.
All das ist euch bestimmt. Ihr müsst
nur die ersten Schritte tun, dann kann ich euch führen.
Erlaubt mir, euch
zu helfen. Erlaubt mir, euch den Weg nach vorn in ein einfacheres Leben zu zeigen,
in dem es den Menschen an nichts mangelt, in dem kein Tag dem anderen gleicht,
in dem alle Menschen die Freude der Brüderlichkeit erleben. (Maitreya, aus
Botschaft Nr. 3)