Leserbriefe

Seit einigen Jahren erscheinen einige der Meister, vor allem Maitreya und der Meister Jesus, bei Benjamin Cremes Vorträgen und Transmissionsmeditationen. Sie zeigen sich aber auch – in unterschiedlicher Gestalt – vielen Menschen auf der ganzen Welt. Einige berichten Share International von ihren Begegnungen, und wenn deren Authentizität von Benjamin Cremes Meister bestätigt wird, werden die Briefe publiziert.

Mit diesen Erlebnissen wollen die Meister inspirieren, einen Weg zeigen oder eine Unterweisung geben und häufig auch heilen und aufrichten. Sehr oft weisen sie damit auch sehr humorvoll auf eine zwanghafte Intoleranz hin, wie beispielsweise gegenüber dem Rauchen oder Trinken. In vielen Fällen greifen die Meister als rettende "Engel" ein, etwa bei Unfällen, in Kriegszeiten, bei Erdbeben und anderen Katastrophen.
Sie bedienen sich dabei einer imaginären "Gestalt", einer Gedankenform, die völlig real erscheint, und in der sich die Gedanken der Meister widerspiegeln: Sie können nach Belieben als Mann, als Frau oder als Kind erscheinen. Gelegentlich nehmen sie auch eine existierende Person als "Vorlage", doch meistens ist die "Gestalt" eine ganz neue Kreation. Die folgenden Briefe sind Beispiele für die Kommunikationsweise der Meister.

Bitte beachten Sie: Wenn nicht ausdrücklich anders gewünscht, gehen wir davon aus, daß wir Ihre Briefe unter Ihrem Namen veröffentlichen dürfen und einige auch auf die share-intemational.org-Website setzen können – dabei werden die Anfangsbuchstaben, die Stadt und das Land angegeben.


Von Herz zu Herz

Lieber Herausgeber,
am Dienstag, den 18. August 2009, hatte mich schon den ganzen Tag die Nachricht beschäftigt, dass eine nahe Freundin und Kollegin nicht mehr lange zu leben hatte, genauer gesagt, dass sie die Nacht nicht überleben würde. Ich konnte mich gar nicht richtig auf meine Arbeit im Share-International-Büro konzentrieren, und nachdem ich schließlich nach dem Abendessen noch etwas Wein getrunken hatte, fuhr ich mit dem Bus nach Hause. Weil ich ein wenig beschwipst war und frische Luft brauchte, setzte ich mich auf eine Bank vor meiner Wohnung und trank noch einen Schluck Wein aus einer kleinen Flasche, die ich mitgenommen hatte. Die Nachricht von meiner Freundin hatte mich doch sehr getroffen.
Da kam ein stämmiger, blonder Mann mit Bart angeradelt und fragte, ob man hier irgendwo einen Kaffee bekommen könne. Es war bereits 11 Uhr abends, daher schlug ich ihm das Pub am Ende der Straße vor. Sein Fahrrad war über und über mit poppigen Mustern bemalt, und er schien mir ein sehr fröhlicher Mensch zu sein. Er fuhr zum Pub und kehrte fünf Minuten später mit einem Glas Coca Cola zurück. Da er mit einem Akzent sprach, den ich nicht einordnen konnte, fragte ich ihn, woher er käme. "Das ist zu kompliziert, zu erklären", meinte er, erwähnte aber kurz Russland und einige andere Länder und das alles sehr schnell.
Dann fragte er mich: "Bist du ein Gothic?" Ich trug eine schwarze Strickjacke und schwarze Leggins. Ich lachte und sagte nein. Dann setzte er sich auf die andere Bank neben mir. Er war sehr unterhaltsam, sprühte vor Witz, und seine Scherze heiterten mich etwas auf.
Er erzählte, er hätte nie Lust schlafen zu gehen und würde daher oft nachts mit dem Rad spazieren fahren und sich Plätze anschauen. Dann zeigte er mir einige Fotos auf seinem Handy: es waren fantastische Bilder. Auf dem ersten war die genaue Abbildung eines Herzens zu sehen, das er, wie er mir erklärte, für ein medizinisches Fachbuch gezeichnet habe. Die anderen Aufnahmen waren ungewöhnliche Naturfotos und Städtebilder - alle sehr interessant und sehr schön.
Ich erzählte von meiner Freundin, dann sprachen wir über Tod und Reinkarnation, wobei ich auch Maitreya erwähnte. Er sagte, er wisse von Benjamin Creme und seiner Arbeit und kenne auch die theosophischen Lehren. Nachdem wir uns noch eine Weile über den "Stern" unterhalten hatten, meinte er, er wolle auch mal versuchen, ihn zu fotografieren, vielleicht vom Inneren der nahegelegenen Kirche aus.
Dann merkte ich, wie spät es schon war, und verabschiedete mich und stand auf. Er sah mir nach, als ich zur Haustür ging, und dabei winkten wir uns zu. Ich spürte jetzt, wie unsere Begegnung mich getröstet und auf andere Gedanken gebracht hatte, und dachte, wie eigenartig das Leben doch sein kann: angenehme Dinge geschehen oft dann, wenn man es am wenigsten erwartet, und wir sind niemals wirklich allein.
Ich möchte gerne fragen, ob dieser fröhliche Mensch ein Meister war?
G. F., London
(Benjamin Cremes Meister bestätigt, dass dieser "fröhliche Mensch" der Meister Jesus war.)


Kurzauftritt
Lieber Herausgeber,
am 4. September 2009 fuhr ich nach London zur Transmissionsmeditation. Ich war spät dran, raste an der Victoria Station die Rolltreppe hinunter, erwischte gerade noch den letzten Wagen meiner U-Bahn und fand einen Platz. Mir gegenüber saß, in Blickrichtung zum Wagenende, ein Stadtstreicher in Gothic-Montur. Seine Rasterlocken sahen aus, als ob er gerade aus dem Bett gekommen sei, und standen in alle Richtungen ab, ungewöhnlich war auch, dass er über seiner langen schwarzen Hose helle Shorts trug.
Dann folgte ein Szenario kleiner Vorführungen. In seinen schmutzigen Händen hielt er eine billige Eieruhr aus Plastik, die mit bunten Liebesperlen gefüllt war. Er sah zu, wie sie durch die enge Öffnung rieselten, drehte die Eieruhr dann mit großem Vergnügen wieder um, balancierte sie auf seinen Knien, wandte sich mit den Händen gestikulierend zu jedem um und nickte und lächelte allen mit seinen von Lachfältchen umrahmten, unglaublich freundlichen meergrünen Augen zu. Dann steckte er das Ding in eine kleine orangenfarbene Plastiktüte, die hinter ihm lag, zog ein rechteckiges Labyrinthspiel daraus hervor, manövrierte aber nicht Silberkugeln, sondern kleine Plastikautos durch das Labyrinth, und schaute sich wieder liebevoll nach allen Mitreisenden um. Dann steckte er es in die orangenfarbene Plastiktüte zurück und zog mit Schwung ein weißes Taschenbuch hervor, bei dem ich den Atem anhielt, als ich den las: Die Quelle des Herzens; unter dem Titel war die Skizze von einem langhaarigen Inder abgebildet. Den Namen des Autors konnte ich nicht erkennen. Er legte es auf seine Knie, öffnete es an einer Stelle, an der weiße Origami-Figuren eingelegt waren, nahm eine heraus, zeigte sie allen und sagte mit sanfter Stimme: "Boot, Boot, Boot." Die anderen Passagiere rutschten unruhig hin und her, hielten ihre Zeitung vors Gesicht und versuchten jeden Kontakt mit dieser "unerwünschten" Person zu vermeiden. Die nächste Figur war ein Vogel, aber da schien er es sich auf einmal anders überlegt zu haben, und im Nu verschwand das Buch wieder in der Tüte. Er beugte sich über den Sitz neben ihm und steckte das Buch nun in zwei große Tragetaschen, eine orangenfarbene und eine blaue, die ineinander steckten und so aussahen, als ob schwere Sachen wie Glasflaschen mit Erfrischungsgetränken darin transportiert würden. Dann zog er eine kleine, bereits gut verschlossene, schwarze Tragetasche heraus, deren Inhalt er nicht herzeigte, nahm sie bei den Henkeln und verschloss noch einmal Knopf für Knopf, bis er zufrieden war. Dann stopfte er die schwarze Tüte ganz unten in die großen Tragetaschen, nickte und lächelte mir zu, lehnte sich zurück und schlief ein. Bei der nächsten Station nahm er die Taschen an sich und stieg aus.
War das eine Botschaft an alle Mitarbeiter von Share International und darüber hinaus, und könnten Sie bestätigen, ob das Maitreya war?
S. P., Ashurst Wood, West Sussex, Großbritannien
(Benjamin Cremes Meister bestätigt, dass der Mann Maitreya war.)



top